This is the third part of my 'ZFS based NAS and home lab' series. The first part concentrated on why i am doing it and the second part was about the servers hardware configuration.
In this part i want to describe my silencer box which i built to actually run the server next to my desk.
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Freitag, 12. Januar 2018
Sonntag, 3. Dezember 2017
ZFS based NAS and home lab [the build]
This is the second part of my 'ZFS based NAS and home lab' series. In the first part i described why i want to build one, what requirements i have and how i ended up with this setup.
In this part i will concentrate on the hardware and what i needed to do to get it to work.
In this part i will concentrate on the hardware and what i needed to do to get it to work.
ZFS based NAS and home lab [Intro]
I am running a small home server for many years now. My current version is an i3 based small form factor custom build which is mainly there to provide basic storage and services like streaming, a nextcloud instance and a bunch of other things i need on my local network. This setup worked perfectly fine for a long time but as my demands shifted i needed a different approach.
Sonntag, 5. Oktober 2014
Review: Oneplus One
Nach ~2 Jahren mit dem Nexus 4 war es mal wieder Zeit für ein neues Telefon.
Ich hatte natürlich nach 2 Nexus Geräten am Anfang das Nexus 6 im Auge aber ich bin immer mehr davon abgekommen umso mehr sich die Gerüchte verdichteten. ~6" ist mir einfach zu groß und da ist mir dann ziemlich egal was sonst noch am Programm steht.
Ich habe dann etwas herumgesucht was es aktuell gibt bzw. was bald kommen wird. Dabei waren mir 3 Ding wichtig:
Mit diesen Voraussetzungen habe ich mal angefangen zu suchen. Das OS Kriterium schließt gleich mal Samsung und HTC aus. Ich bin dann beim Moto X, Sony Z3 und Asus ZenPhone gelandet die ich jedoch alle aufgrund der Preisanforderung und auch etwas wegen dem OS verwerfen musst.
Das OPO hatte ich schon länger auf der Liste aber nachdem ich keinen Invite hatte und ihm auch nicht dezidiert nachgelaufen bin, war es nicht wirklich eine Option.
Das OnePlus One gibt es aktuell nicht einfach zu kaufen. Die ziehen das so auf, dass sie Invites vergeben sobald sie wieder Geräte verfügbar haben. Ist zum einen natürlich eine gute PR Masche (du kannst das nicht einfach kaufen, jemand muss dich einladen) und zum Andern kommen sie so nicht in die Verlegenheit zu wenige oder zu viele Geräte zu haben. Von Charge zu Charge kann man anhand der genutzten Invites die nächste abschätzen und das ist natürlich schon eine feine Sache für den Hersteller.
Mein Plan war eigentlich auf das Nexus 6 zu warten da ich alle anderen Optionen ausgeschlossen hatte. Tja und dann machte es Beep und ein Invite für das OPO lag in meiner Inbox. Tja so schnell ist eine Entscheidung da wenn alle Anforderungen erfüllt sind :)
Jetzt sind wir beim Eingemachten angekommen! Ich meine ein Telefon kann noch so viel können und schnell sein usw., wenn es dann aber den Tag nicht durchsteht, ist das pointless.
Die Front Kamera ist richtig nice! 5MP und recht weitwinkelig ohne massiv zu verzerren. Ich bin ja nicht so der Selfi Typ aber die Kamera ist ganz klar dafür gemacht. Ich nutze sie primär für den Face Unlock (das Handy erkennt mein Gesicht) was zwar sicher nicht die sicherste Methode ist aber doch wahnsinnig komfortabel. Die Kamera stellt sich dabei sehr gut auf die Lichtverhältnisse ein und erlaubt schnelle Unlocks.
Aktuell habe ich noch nichts gefunden was mich am OPO nerven würde! Ich sage mal das ist das beste was ich über ein Telefon sagen kann denn, wenn wir mal ehrlich sind, gibt es heute fast keine "schlechten" Geräte mehr. Es kommt viel mehr darauf an was man haben möchte und was nicht.
Ich hatte natürlich nach 2 Nexus Geräten am Anfang das Nexus 6 im Auge aber ich bin immer mehr davon abgekommen umso mehr sich die Gerüchte verdichteten. ~6" ist mir einfach zu groß und da ist mir dann ziemlich egal was sonst noch am Programm steht.
Ich habe dann etwas herumgesucht was es aktuell gibt bzw. was bald kommen wird. Dabei waren mir 3 Ding wichtig:
- Preis: ich kaufe das Telefon definitiv nicht mit Vertrag und ich bin nicht gewillt 600€+ für ein Telefon auszugeben. Meine persönliche Schmerzgrenze liegt zwischen 300€ und 400€ was ja nicht unbedingt wenig ist.
- OS: Das es ein Android sein muss ist klar, aber ich zahle auch nicht dafür, dass der Hersteller das OS verramscht. Ich bügle das Zeug sowieso runter und von daher bin ich nicht gewillt dafür zu zahlen. Es gibt schon Ausnahmen wo die Hersteller coole Erweiterungen einbauen aber das meiste nervt (Touchwiz, Sense,...).
- Ausstattung: Naja was man so braucht eben :D 32GB+ Speicher, 2GB+ Speicher, aktuelle CPU, guter Akku, scharfes Display
Mit diesen Voraussetzungen habe ich mal angefangen zu suchen. Das OS Kriterium schließt gleich mal Samsung und HTC aus. Ich bin dann beim Moto X, Sony Z3 und Asus ZenPhone gelandet die ich jedoch alle aufgrund der Preisanforderung und auch etwas wegen dem OS verwerfen musst.
Das OPO hatte ich schon länger auf der Liste aber nachdem ich keinen Invite hatte und ihm auch nicht dezidiert nachgelaufen bin, war es nicht wirklich eine Option.
Das OnePlus One gibt es aktuell nicht einfach zu kaufen. Die ziehen das so auf, dass sie Invites vergeben sobald sie wieder Geräte verfügbar haben. Ist zum einen natürlich eine gute PR Masche (du kannst das nicht einfach kaufen, jemand muss dich einladen) und zum Andern kommen sie so nicht in die Verlegenheit zu wenige oder zu viele Geräte zu haben. Von Charge zu Charge kann man anhand der genutzten Invites die nächste abschätzen und das ist natürlich schon eine feine Sache für den Hersteller.
Mein Plan war eigentlich auf das Nexus 6 zu warten da ich alle anderen Optionen ausgeschlossen hatte. Tja und dann machte es Beep und ein Invite für das OPO lag in meiner Inbox. Tja so schnell ist eine Entscheidung da wenn alle Anforderungen erfüllt sind :)
Facts
Die Eckdaten sind 5.5" 1080p display, 3GB RAM, 64GB Speicher, 3100mAh und ein Snapdragon 801 um 299€.
Alle Details gibt es hier
Formfaktor
Zuerst mal - ja 5.5" ist groß. Ein Hosentaschentelefon ist das nicht mehr wirklich aber das sollte klar sein. Es ist trotzdem noch nicht so als würde man sich ein Tablet ans Ohr halten aber der Eindruck ist hier wohl in der Tat 100% subjektiv. 6" ist technisch gesehen nicht viel größer aber aber zumindest vom Gefühl her wäre es zu viel.
Das OPO geht sich in meinen Händen sehr gut aus, ich kann es also recht angenehm halten und einhändig bedienen. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich nicht unbedingt kleine Hände habe ;)
Die Tasten sind gut positioniert um sie zu erreichen und die raue Rückseite sorgt dafür, dass es nicht wegrutschen kann. Insgesamt liegt es damit gut in der Hand
OS
Das ist richtig sweet! Das OPO kommt out of the box mit Cyanogen Mod! Sie verwenden einen eigenen Branch "CM 11S" der eben auf das OPO zugeschnitten ist. Wer CM kennt, wird sich sofort zuhause fühlen denn es ist faktisch CM mit minimalen Adaptierungen für das Gerät. Ok ich gebe zu, ich habe mir nicht angesehen was sie genau geändert haben, aber mir ist noch nichts negatives aufgefallen und ich habe auf allen Nexus Geräten ebenso CM verwendet.
Eine Sache ist richtig nett - das OPO kann Wecker auch dann ausführen wenn es ausgeschalten ist! Ich meine das gibt es schon lange nicht mehr. Ich musste das natürlich gleich testen und sie machen das mit einem Trick. Das Telefon startet ~2 Minuten vor dem Wecker automatisch und ist dann einfach up and running wenn der Wecker läutet. Das funktioniert aber nur mit der Android Ẃecker App und nicht mit Drittapps was aber irgendwie zu erwarten war.
Eine Sache muss ich noch anmerken. Das OPO ist out of the box nicht gerootet! Ich sehe schon ein warum das so ist aber anmerken möchte ich es trotzdem. Gerootet ist das Ding sehr schnell und straight forward. Eine detaillierte Beschreibung (auch für Leute die das noch nie gemacht haben) gibt es im XDA Forum.
Speed
Eigentlich will ich dazu nicht viel sagen. Ein Quad Core mit 2.5 GHz muss einfach zackig sein und das ist er auch. Ich sage mal ich langweile das Ding denn ich spiele außer Ingress am Telefon nichts und damit nutze ich die CPU sicher nicht voll aus. Der Vorteil ist für mich wohl eher der recht effiziente Energieverbrauch.
Akku
Jetzt sind wir beim Eingemachten angekommen! Ich meine ein Telefon kann noch so viel können und schnell sein usw., wenn es dann aber den Tag nicht durchsteht, ist das pointless.
Das Nexus 4 war diesbezüglich ganz offen gesagt ein Graus. Ich meine Ingress ist sicher heftig beim Stromverbrauch aber 50% Akku in einer halben Stunde ist schon heftig. Klar dabei ist Blutooth für die Kopfhörer und Musik sowie GPS und Display an, aber trotzdem. Auch ohne Ingress war beim N4 ein Arbeitstag schon ziemlich das Limit und ich bin dabei nicht mal ein Daueruser.
Im Vergleich habe ich jetzt 1000mAh mehr als beim N4. Die Milchmädchenrechnung sagt etwa 1/3 mehr Laufzeit aber aktuell würde ich eher sagen es ist das Doppelte. Es ist noch zu früh um hier eine definitive Aussage zu machen aber vom Gefühl nach 2 Tagen hält der Akku deutlich besser. Zu diesem Punkt werde ich noch Updates nachschieben wenn ich genug Erfahrung damit habe.
Beim OPO kann man den Akku wechseln wenn es denn notwendig ist. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Killerfeature aber es ist doch angenehm die Option zu haben!
Sonstige Hardware
Da wäre etwa die Kamera :) Mir ist klar, dass die für viele Leute sehr wichtig ist, nachdem ich aber fast immer die Nikon mit habe, ist die Handykamera nicht so mein Fall. Die vom N4 war aber auch schrottig :D
Ich habe ein paar Testfotos gemacht und ich bin ziemlich zufrieden damit. Klar kann sie bei schlechtem Licht nicht viel ausrichten aber mit Blitz (DoppelLED) und bei halbwegs sinnvollem Licht, werden die Fotos wirklich sehr ansehnlich. Wenn ich mal schnell ein Foto brauche oder die Nikon nicht mit habe, ist die OPO Kamera definitiv ein guter Fallback.
Die Front Kamera ist richtig nice! 5MP und recht weitwinkelig ohne massiv zu verzerren. Ich bin ja nicht so der Selfi Typ aber die Kamera ist ganz klar dafür gemacht. Ich nutze sie primär für den Face Unlock (das Handy erkennt mein Gesicht) was zwar sicher nicht die sicherste Methode ist aber doch wahnsinnig komfortabel. Die Kamera stellt sich dabei sehr gut auf die Lichtverhältnisse ein und erlaubt schnelle Unlocks.
Was ich persönlich super finde, ist die Erweiterung von nur GPS auf das russische GLONASS. Beide Systeme haben eine ähnliche Präzision also kann es nicht schaden das Feld zu weiten um schnellere und genauere Ortungen zu erhalten. Ok ich mag auch den Fakt, dass ich nicht vom US System abhängig bin :D Wie auch immer, die Positionierung funktioniert, im Vergleich zum N4, deutlich exakter und schneller. Auch hier werde ich noch Erfahrungswerte nachschieben sowie ich sie habe.
Das OPO bietet die Möglichkeit zwischen OnScreen und kapazitiven Buttons zu wählen. Ich war die OnScreen Tasten gewohnt aber wenn ich wählen kann, dann nehme ich doch die separaten einfach weil ich den Platz am Display nutzen möchte. Was dabei etwas nervt ist, dass die kapazitiven Tasten im Vergleich zum N4 genau spiegelverkehrt sind. Zurück ist also rechts und Menü links was einiges an Umgewöhnung erfordert. Nachdem das aber sehr viele Hersteller so machen, macht es wohl Sinn. Naja ich sag mal man gewöhnt sich in ein paar Tagen daran.
Fazit
Aktuell habe ich noch nichts gefunden was mich am OPO nerven würde! Ich sage mal das ist das beste was ich über ein Telefon sagen kann denn, wenn wir mal ehrlich sind, gibt es heute fast keine "schlechten" Geräte mehr. Es kommt viel mehr darauf an was man haben möchte und was nicht.
Sobald es dann auch noch die alternativen Rückseiten gibt, werde ich mir wohl eine in Walnuss oder Bambus holen. Ein wenig personalisieren ist schon was Nettes und da war Motorola mit dem Moto X, meiner Meinung nach, absolut auf dem richtigen Weg.
Freitag, 20. Juni 2014
Review: Teufel Raumfeld Cubes
Ich habe hier ja schon über meinen neuen Streaming Setup mit Teufel Raumfeld geschrieben. Heute möchte ich das Review zu den Cubes (Amazon) nachreichen die bei mir nun die Küche beschallen.
Die Cubes sind, wie der Name schon sagt, in Würfelform mit einer Seitenlänge von knapp 20cm. Wen die genauen Specs interessieren findet diese hier.
Die Cubes sind, wie alle Raumfeld Boxenpaare, als Master-Slave ausgeführt. Im Master ist der Verstärker usw verbaut und der zweite wird dann darüber angesteuert. Die Verbindung ist dabei mit einem 6.3 Klinkenkabel ausgeführt - 2m liegen bei aber wer die Boxen weiter auseinander stellen will, muss ein längeres Kabel mit kaufen wenn man nicht basteln anfangen möchte.
Die Master Box verfügt über einen Ein/Aus Taster an der Vorderseite sowie Tasten für die Lautstärkereglung. Auf der Rückseite findet sich ein Netzwerkport, der Netzanschluss mit Netzschalter, ein Line-In und natürlich die Buchse für das Kabel zur 2. Box.
Grundsätzlich können die Cubes als Host für ein gesamtes Raumfeld System fungieren. Beim Raumfeld System ist ein Gerät immer als Host dafür zuständig, dass sich die Boxen untereinander finden und eben auch angesteuert werden können. In meinem Fall verwende ich den Connector im Wohnzimmer als Host weil der per Kabel am Netzwerk hängt und nicht wie die Cubes "nur" im WLAN.
Die Cubes sind, wie der Name schon sagt, in Würfelform mit einer Seitenlänge von knapp 20cm. Wen die genauen Specs interessieren findet diese hier.
Die Cubes sind, wie alle Raumfeld Boxenpaare, als Master-Slave ausgeführt. Im Master ist der Verstärker usw verbaut und der zweite wird dann darüber angesteuert. Die Verbindung ist dabei mit einem 6.3 Klinkenkabel ausgeführt - 2m liegen bei aber wer die Boxen weiter auseinander stellen will, muss ein längeres Kabel mit kaufen wenn man nicht basteln anfangen möchte.
Die Master Box verfügt über einen Ein/Aus Taster an der Vorderseite sowie Tasten für die Lautstärkereglung. Auf der Rückseite findet sich ein Netzwerkport, der Netzanschluss mit Netzschalter, ein Line-In und natürlich die Buchse für das Kabel zur 2. Box.Grundsätzlich können die Cubes als Host für ein gesamtes Raumfeld System fungieren. Beim Raumfeld System ist ein Gerät immer als Host dafür zuständig, dass sich die Boxen untereinander finden und eben auch angesteuert werden können. In meinem Fall verwende ich den Connector im Wohnzimmer als Host weil der per Kabel am Netzwerk hängt und nicht wie die Cubes "nur" im WLAN.
Einrichtung
Wie schon zuvor der Connector, lassen sich die Cubes recht einfach ins Netzwerk integrieren. Ich habe sie zum ersten Einrichten noch über Kabel an den Switch gesteckt - war nicht gefordert aber nach meiner Logik war das der einfachste Weg um sicher zu stellen, dass der Connector die Cubes findet. Also einschalten, Setup Button drücken, etwas warten und fertig!
In der Controller App habe ich nun 2 Räume zur Auswahl und kann diese entweder zu einer Hörzone zusammen fassen oder getrennt ansteuern. Üblicherweise setze ich Küche und Wohnzimmer in eine Hörzone wenn ich schon in beiden Räumen Musik hören will - aber es ist gut, dass man trennen kann. Funktionieren tut das perfekt und die Musik ist wirklich in beiden Räumen wunderbar synchron und natürlich ist dennoch die Lautstärke separat wählbar.
Die Boxen hängen bei mir nun an Wandhaltern (Teufel) - es liegen jedoch vibrationsabsorbierende Füße bei wenn man sie stehend platzieren kann. Ich hatte nicht den passenden Platz um sie hin zu stellen und eine sinnvolle Klangabstrahlung in den Raum zu bekommen. Bei den Wandhaltern sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Boxen pro Stück über 4kg haben und deshalb schon ordentlich Wandhalter besorgt werden müssen!
Klang
Jetzt wird es spannend ... wie klingen die Cubes?
Ich höre recht viel gittarrenlastiges Zeug (Akustik Gitarre) und dabei sind sie der Hammer! Die Höhen sind sehr akzentuiert und punktgenau ohne blechern zu klingen. Der Bass ist durchaus ausgeprägt und bei passenden Tracks machen die kleinen Cubes ganz ordentlich Druck. Auch in den Mitten habe ich keinen Grund zur Beanstandung - sie sind sauber und präzise.
Im Vergleich zum Wohnzimmer muss ich sagen, dass sie deutlich "schärfer" im Klang sind als mein Teufel 5.1 System im Wohnzimmer. Die Wohnzimmerboxen klingen mit dem 5.1 Receiver einfach etwas weicher was ab wohl sehr stark am Receiver liegt dessen Fokus doch eher Filmsound ist. Je nach Track ist das durchaus angenehmer als auf den Cubes. Prezier Klang ist eben ein zweischneidiges Schwert - gerade bei Singer-Songwriter Sachen phänomenal aber sphärischere Tracks klingen dann etwas zu hart für meinen Geschmack. Es ist aber auch klar, dass ich hier auf sehr hohem Niveau jammere und Geschmäcker verschieden sind...
Ich fahre die Boxen auf recht niedrigem Lautstärkelevel denn sie würden wohl auch mein Wohnzimmer ausreichend beschallen. Die knapp mehr als 10m² Küche würden sie schnell mit Clublautstärke fluten (aber mit ordentlichem Klang). Wenn mein Nachbar mal ein Battle starten will ... ich bin gerüstet :P
Täglicher Gebrauch
Hier möchte ich vorab sagen, dass ich unheimlich happy mit dem gesamten System bin! Mein Musikkonsum ist dramatisch angewachsen - vor allem deshalb weil nun meine gesamte Musiksammlung in jedem Raum nur einen Klick entfernt ist. Vorher hatte ich meist einfach Radio laufen (Danke an FM4 an dieser Stelle für die sehr angenehme Musikauswahl - ich höre immer noch gerne Radio) weil es auch im Wohnzimmer umständlich war Musik aus der Sammlung zu spielen. Nun sind es nur ein paar Klicks am Tablett oder Handy und das ist schon ein gravierender Unterschied. Wer sich schon mal mit einer Fernbedienung durch eine größere Musiksammlung gegraben hat, der versteht sicher was ich meine.
Ich habe die Cubes jetzt ungefähr ein Monat in Betrieb und bisher keine größeren Probleme. Wenn man den Host abdreht während die Boxen laufen, hatte ich einmal den Fall, dass sie dann nicht mehr zusammen gefunden haben.
Did you try turning it off and on again? Jup that worked :D
Da ist wohl irgendwo ein Timeout in der Firmware schlagend geworden aber ist erst einmal passiert und es gibt auch laufen Updates. Das ist für mich kein großes Thema und ich kann nicht mal sagen ob das letzte Update diesen Bug nicht schon behoben hat weil ich es nicht bewusst reproduzieren kann (ok ich gebe zu ich habe nicht viel Zeit investiert). Generell finde ich aber die Politik von Teufel gut, immer wieder Updates bereit zu stellen. Die Controller App meldet sich dann mit dem Update und die Installation ist in ein paar Minuten erledigt ohne, dass man etwas tun muss außer auf "Ja jetzt updaten" klicken.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings - kein Deal Breaker für mich aber es ist ein Makel an diesen sonst genialen Boxen: im Standby geben sie einen leisen Pfeifton von sich. Das verschwindet sobald sie aktiv sind und ist auch nur hörbar wenn man daneben steht aber das sollte nicht so sein. Ich habe leider in Reviews schon davon gelesen aber Teufel sieht das anscheinend nicht als Fehler (ich habe aber noch nicht persönlich angefragt). Für mich klingt es nach einem Kondensator aber ich werde die Dinger nicht aufschrauben um das zu bestätigen. Wie gesagt es ist leise und im Normalfall hört man es nicht - steht der Master aber etwa neben dem Bett dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass das zu viel ist.
Für mich sind die Cubes dennoch Ihren Preis wert und ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Das schöne ist ja auch, dass Teufel jedem Probehören zugesteht und man die Boxen bei Nichtgefallen zurück schicken kann. Für mich kein Thema ;)
Mittwoch, 14. Mai 2014
Review: Teufel Raumfeld Connector²
Nach langem Überlegen habe ich mich nun endlich dazu durch gerungen eine ordentliche Streaming Lösung umzusetzen. Mein Ausgangspunkt war der Wunsch endlich auch in der Küche Musik zur Verfügung zu haben. Dort steht aktuell nur ein Radiowecker über den Radio läuft. Das ist natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss aber der Leidensdruck war nie groß genug um wirklich etwas daran zu ändern.
Von Anfang an war klar, dass ich auf meine Musiksammlung zugreifen möchte, die am Server abgelegt ist. Das ganze soll dann natürlich auch einen guten Klang haben, intuitiv und angenehm in der Bedienung sein und, soweit das überhaupt möglich ist, auch zukunftssicher sein.
Ich habe zuerst im Bereich der Kompaktanlagen gesucht und wurde nicht wirklich fündig. Es gibt zwar Unmengen die grundsätzlich die Anforderungen erfüllen aber sobald man etwas ordentliches haben möchte wo auch FLAC, Gapless Play usw geht, ist man schnell ein paar hundert Euro los und hat dann fast immer irgendwelche Apple Docking Stations mit gekauft. Brauche ich nicht, will ich nicht.
Nun gut also habe ich dann bei +Lautsprecher Teufel vorbei geschaut. Ich habe bereits meine Wohnzimmer Boxen von denen und bin damit absolut zufrieden! Teufel hat sich des Themas Streaming sinnvoll angenommen und das Raumfeld Multiroom Streaming System an den Start gebracht.
Die Grundidee ist, dass man in den Räumen einfach Boxen aufstellt, die den Verstärker eingebaut haben und sich per WLAN an die Musiksammlung anbinden bzw. Streams aus dem Netz empfangen. Kontrollieren kann man das Ganze dann über Apps für Android und auch iOS oder über einen eigenen, recht teuren, Controller. Nun ja, Telefon und Tablett liegen bei mir sowieso herum ;)
Als ersten Test habe ich nun den Raumfeld Controller² bestellt und in Betrieb genommen. Dieser ist die Verbindung zur vorhandenen Anlage im Wohnzimmer und fungiert auch gleich als Basis für den folgenden Multi-Room Setup. Ich dachte mir, das ist auf jeden Fall ein guter Einstiegspunkt denn das Musik streamen über meine WDTV Live ist ja auch nicht ideal. Dauernd den Fernseher einschalten und mit Fernbedienung durch die Listen navigieren nervt. Teufel bietet auch ein Rückgaberecht um das Equipment einfach mal zu testen und so ist der Schritt dann doch nicht so schwer. Klar, ganz billig ist das Raumfeld System nicht aber wenn es etwas ordentliches sein soll bin ich gerne bereit auch etwas dafür zu zahlen.
Ich habe überlegt über den optischen Ausgang auf die Anlage zu gehen aber Teufel hat ja ordentlich D/A Wandler verbaut und die dürfen ruhig zum Zug kommen.
Ich nutze Mediatomb als DLNA Streaming Service auf meinem Home Server aber man könnte auch einfach die Netzwerkfreigabe einhängen. Der erste Abgleich dauert, je nach Sammlungsgröße, ein wenig aber das war ja zu erwarten. Nach dem Scan kann man schon loslegen und in der wirklich gut gelungenen App Musik auswählen.
Die Musik wird dabei direkt über das Netzwerk geholt und nicht über das Tablet/Handy geschleust - die App fungiert nur als Controller. Es gibt natürlich auch Playlisten und Shuffle Modi die auch die Voreinstellungen für die meistgehörten Interpreten bieten.
Man kann natürlich auch direkt vom Tablet oder Handy streamen so man das den möchte. Auf meinen Geräten liegt keine Musik die nicht auch am Server wäre und damit ist das für mich irrelevant. Trotzdem ist es gut das zu können - so können auch Gäste zur Musikauswahl beitragen ;)
Über dem Lautstärkeregler in der App findet sich die Auswahl der Wiedergabegeräte und darüber steuert man dann auch an wo man was hören will oder ob auf allen Ausgabegeräten das selbe gespielt werden soll. Dazu kann ich aktuell leider noch nichts sagen den der Connector ist, wie gesagt, mein erstes Gerät.
Das reichhaltige Angebot an Internetradios ist über TuneIn, die App kennt man ja, angebunden und ist ebenso nur einen Touch entfernt. Meine üblichen Streams starten am Connector deutlich flotter als auf der WDTV.
Von Anfang an war klar, dass ich auf meine Musiksammlung zugreifen möchte, die am Server abgelegt ist. Das ganze soll dann natürlich auch einen guten Klang haben, intuitiv und angenehm in der Bedienung sein und, soweit das überhaupt möglich ist, auch zukunftssicher sein.
Ich habe zuerst im Bereich der Kompaktanlagen gesucht und wurde nicht wirklich fündig. Es gibt zwar Unmengen die grundsätzlich die Anforderungen erfüllen aber sobald man etwas ordentliches haben möchte wo auch FLAC, Gapless Play usw geht, ist man schnell ein paar hundert Euro los und hat dann fast immer irgendwelche Apple Docking Stations mit gekauft. Brauche ich nicht, will ich nicht.
Nun gut also habe ich dann bei +Lautsprecher Teufel vorbei geschaut. Ich habe bereits meine Wohnzimmer Boxen von denen und bin damit absolut zufrieden! Teufel hat sich des Themas Streaming sinnvoll angenommen und das Raumfeld Multiroom Streaming System an den Start gebracht.
Die Grundidee ist, dass man in den Räumen einfach Boxen aufstellt, die den Verstärker eingebaut haben und sich per WLAN an die Musiksammlung anbinden bzw. Streams aus dem Netz empfangen. Kontrollieren kann man das Ganze dann über Apps für Android und auch iOS oder über einen eigenen, recht teuren, Controller. Nun ja, Telefon und Tablett liegen bei mir sowieso herum ;)
Als ersten Test habe ich nun den Raumfeld Controller² bestellt und in Betrieb genommen. Dieser ist die Verbindung zur vorhandenen Anlage im Wohnzimmer und fungiert auch gleich als Basis für den folgenden Multi-Room Setup. Ich dachte mir, das ist auf jeden Fall ein guter Einstiegspunkt denn das Musik streamen über meine WDTV Live ist ja auch nicht ideal. Dauernd den Fernseher einschalten und mit Fernbedienung durch die Listen navigieren nervt. Teufel bietet auch ein Rückgaberecht um das Equipment einfach mal zu testen und so ist der Schritt dann doch nicht so schwer. Klar, ganz billig ist das Raumfeld System nicht aber wenn es etwas ordentliches sein soll bin ich gerne bereit auch etwas dafür zu zahlen.
Raumfeld Connector²
Der Connector (Amazon) ist ein wunderbar schlichtes Kästchen mit einem großen Button und den nötigen Anschlüssen auf der Rückseite. Es wird alles mitgeliefert was man für das Setup benötigt - vom Chinch- bis zum Netzwerkkabel. Das Netzwerkkabel braucht man nicht wirklich weil die Box natürlich per WLAN angebunden werden kann aber es geht nun mal nichts über Kupfer und ich habe ohnehin einen Switch bei der Anlage stehen.Ich habe überlegt über den optischen Ausgang auf die Anlage zu gehen aber Teufel hat ja ordentlich D/A Wandler verbaut und die dürfen ruhig zum Zug kommen.
Setup
Die gesamte Einrichtung geht sehr flott von der Hand und sollte niemandem Probleme bereiten. Nachdem die Box verkabelt ist, installiert man die Raumfeld App, in meinem Fall aus dem Play Store, und folgt den Anweisungen. Für das initiale Pairing gibt es auf der Box hinten einen Taster und danach wird sie in der App sofort gefunden. Man gibt noch das WLAN Passwort an und schon kann man beginnen seine Musikquellen einzurichten.Ich nutze Mediatomb als DLNA Streaming Service auf meinem Home Server aber man könnte auch einfach die Netzwerkfreigabe einhängen. Der erste Abgleich dauert, je nach Sammlungsgröße, ein wenig aber das war ja zu erwarten. Nach dem Scan kann man schon loslegen und in der wirklich gut gelungenen App Musik auswählen.
Die Musik wird dabei direkt über das Netzwerk geholt und nicht über das Tablet/Handy geschleust - die App fungiert nur als Controller. Es gibt natürlich auch Playlisten und Shuffle Modi die auch die Voreinstellungen für die meistgehörten Interpreten bieten.
Man kann natürlich auch direkt vom Tablet oder Handy streamen so man das den möchte. Auf meinen Geräten liegt keine Musik die nicht auch am Server wäre und damit ist das für mich irrelevant. Trotzdem ist es gut das zu können - so können auch Gäste zur Musikauswahl beitragen ;)
Über dem Lautstärkeregler in der App findet sich die Auswahl der Wiedergabegeräte und darüber steuert man dann auch an wo man was hören will oder ob auf allen Ausgabegeräten das selbe gespielt werden soll. Dazu kann ich aktuell leider noch nichts sagen den der Connector ist, wie gesagt, mein erstes Gerät.
Das reichhaltige Angebot an Internetradios ist über TuneIn, die App kennt man ja, angebunden und ist ebenso nur einen Touch entfernt. Meine üblichen Streams starten am Connector deutlich flotter als auf der WDTV.
Klang & Bedienung
Das Wichtigste ist natürlich der Klang und hier muss ich sagen, dass die Wiedergabe der selben Datei, nach meinem Gefühl, deutlich besser klingt als zuvor über den WDTV. Das ist sicher subjektiv aber es klingt etwas sauberer. Hat man keine ordentlichen MP3s oder FLACs so ist das natürlich irrelevant aber dann würde ich auch davon abraten ernsthaft Geld für eine Stereoanlage oder Streaminglösung auszugeben.
Die Bedienung über die App funktioniert wirklich sehr angenehm und intuitiv. Ich hatte etwas Angst wie Raumfeld mit mehreren Controllern umgehen wird - also mehrere User am Tablet und auch am Telefon. Ich war sehr positiv überrascht denn es gibt überhaupt keine Problem. Dadurch, dass alles über die Box gehandelt wird und die App nur das User Interface dazu ist, ist es auch egal mit welchem Gerät man gerade verbindet. Man erhält sofort die volle Sammlung und aktuelle Wiedergabe angezeigt. Einziger Unterschied wären die lokalen Quellen am Tablet oder Telefon welche bei mir aber weg fallen. Das ist wirklich schön gelöst.
Die App verbindet sich bisher absolut zuverlässig und schnell. In einigen Reviews liest man gerade hier von Schwächen die ich aber, zumindest bis jetzt, nicht bestätigen kann. Kann natürlich sein, dass die durch meine Anbindung per Netzwerkkabel verschwinden und ich vergebe auch eine statische IP über den Router womit die Anbindung jederzeit sauber funktioniert. Über WLAN, gerade bei schlechter Verbindung, kann ich mir da, zumindest theoretisch, diverse Probleme vorstellen.
Fazit
Dieser erste Test, in zugegeben kleinem Umfang, hat mich bisher völlig überzeugt. Genau so muss Streaming funktionieren! Man kann sicher auch billiger eine Streaminglösung bekommen aber das Raumfeld System funktioniert intuitiv und sowohl Verarbeitung als auch der Klang sind Spitze.
Ich werde die nächsten Tage noch etwas weiter damit herumspielen und Musik genießen aber ich bin jetzt schon sehr sicher, dass ich zeitnahe die Raumfeld One Box für die Küche bestellen werde. Ich kann in der Küche leider, aus Platzgründen, nicht 2 Boxen ordentlich anbringen und so ist diese eine Box eine gute Alternative. Was mir auch sehr gefällt sind die Buttons über die man vordefinierte Quellen direkt aufrufen kann.
Nachtrag 1:
Ha jetzt sind es doch die Cubes geworden. Der Raumfeld One ist gerade nicht lieferbar und wirklicher Stereo Klang ist ja doch was feines. Irgendwie bekomme ich die Cubes schon im Zimmer montiert :)
Nachtrag 2:
Hier mein Review zu den Raumfeld Cubes
Ha jetzt sind es doch die Cubes geworden. Der Raumfeld One ist gerade nicht lieferbar und wirklicher Stereo Klang ist ja doch was feines. Irgendwie bekomme ich die Cubes schon im Zimmer montiert :)
Nachtrag 2:
Hier mein Review zu den Raumfeld Cubes
Mittwoch, 29. Januar 2014
Mini ITX Server Build
Ich betreibe seit Ewigkeiten immer einen Home Server über den Streaming, Storage usw. abgewickelt wird. Früher waren die NAS Boxen ja wirklich nur dumme Festplatten die einfach am LAN gehangen sind und ich habe doch immer Funktionen gefunden die eine solche Box nicht oder nur teilweise übernehmen konnte.
Mein letztes Modell war dabei ein Asus EEE Box mit einer externen Platte über eSATA. Das war damals so ziemlich das erste Modell der EEE Boxen und eigentlich war der so auch viele Jahre tip-top. Klar war der kleine Atom nicht gerade ein Rechenknecht und den IO Load über die CPU zu handeln auch nicht gerade der beste Ansatz aber was solls. Der Stromverbrauch war gering und er war schön klein und leise.
Der hat jetzt 4-5 Jahre brav gearbeitet aber nun ist er einfach fertig. Ich habe ihn immer wieder gesaugt um den Staub heraus zu bekommen und die Temperatur niedrig zu halten aber es half nichts mehr. In letzter Zeit lief er im Idle bei um die 80°C und entsprechend laut waren auch die kleinen Lüfter mit ihrem hochfrequenten Pfeifen das schon fast schwierig zu übertönen wurde.
Kurz gesagt es war Zeit für etwas Neues!
Ich habe lange herum überlegt ob ich FreeNAS drauf packe und das ganze Ding wirklich viel mehr in Richtung NAS ausrichte oder doch volles Linux fahre. Im Endeffekt war für mich dann klar, dass ich ein volles Linux möchte. Klar fahren die NAS Boxen alle Linux aber eben irgendwelche speziellen Anpassungen. Da nehm ich doch gleich Arch Linux und kann machen was auch immer mir gerade einfällt!
Ich habe mir den Server selber zusammen gestellt weil ich dann genau das drinnen habe was ich will. Meiner Erfahrung nach kauft man bei Elektronik und speziell im Computerbereich immer teurer wenn man billig kauft. Entweder passt die Leistung nicht oder die Qualität leidet und darum bin ich da sehr strikt bei der Auswahl der Komponenten. Intel CPU, ASUS Mainboard, Noctua bei den Lüftern und Corsair bei so ziemlich allem anderen.
Ich wollte den Server nicht zu groß haben aber eben doch sinnvolle Komponenten verbauen. Mein Ansatz war daher den Mini-ITX Formfaktor zu nehmen. Ganz klein wollte ich dann aber auch wieder nicht da die Komponenten Luft bekommen sollen und wenn ich mal möchte, soll auch noch etwas Raum für Erweiterungen sein.
Nach langem herumsuchen ist dann diese Komponentenliste heraus gekommen:
Intel Core i3-4130T (Amazon)
Asus H81I-PLUS (Amazon)
Corsair RM Series 450Watt (Amazon)
Corsair Vengeance Schwarz 8GB (Amazon)
Corsair LS CSSD-F60GB (Amazon)
Western Digital Red 3TB (Amazon)
Cooler Master Elite 130 (Amazon)
Noctua NH-L9i CPU-Kühler (Amazon)
Noctua NF-S12A PWM (Amazon)
Für den i3 habe ich mich entschlossen weil ich mit den Atom Prozessoren immer wieder längere Zeiten mit voll ausgelasteter CPU erlebt habe. Der i3 hat da schon um einiges Mehr Kraft dahinter und auch ein ganz anderes Chipdesign wodurch die Zeiten mit voller Auslastung viel kürzer ausfallen. Ob sich das dann wirklich mit dem höheren Basisstromverbrauch gegenrechnet ist schwer zu sagen. In Wahrheit ist es mir aber auch eher egal denn ich warte doch recht ungerne auf den Server und das rechtfertigt die stärkere CPU für mich. Dieses Modell hat eine TDP von 35 Watt was auch noch recht niedrig ist.
Beim Mainboard habe ich bedeutend länger überlegt und mich letztendlich für das kleinere Asus entschieden. Der primäre Punkt dabei war die Entscheidung kein Raid zu fahren und damit benötige ich nicht mehr als 2 SATA3 Ports. Raid ist für mich immer so eine Sache. Für den Server wäre nur ein Raid für Redundanz in Frage gekommen und da auch nur Raid 1 denn wenn schon redundant dann wirklich. Der Punkt ist nur, dass ich auf dem Server nur sehr wenige Daten habe die wirklich weh tun würden wenn sie weg sind.
Ich nutze generell externe Platten sowohl für den wirklichen Datenspeicher als auch den Backup und die werden immer wieder über Docking Stations aktualisiert die über eSATA am Rechner hängen. Die Daten am Server sind also nicht "Langzeit" gespeichert sondern nur im Durchlauf oder dort abgelegt um sie immer online zur Verfügung zu haben - etwa Musik. Ich bin bei den Backups recht selektiv - ich sichere zwar doppelt auf externe, nicht immer eingeschaltete Festplatten aber ich sichere nur das was mir wirklich weh tun würde wenn es weg ist. Von meinen 6TB externen Datenspeicher sind gerade mal 2 TB wirklich gesichert. Der Rest ... nun ja wenn die Dinge weg sind ist das zwar doof aber kein Beinbruch. Meine Form von sauber machen. Wirklich passiert ist bisher nichts weil ich schon darauf achte die SMART Daten immer wieder auszulesen und zu prüfen wie es der Disk geht.

Ich habe mich also gegen den Raid entschieden und damit sind einige Mainboards mit mehr schnellen SATA Ports ausgefallen. Man muss ja nicht mit Gewalt teuer kaufen :D Die 3TB WD Red war dann irgendwie die logische Wahl. Ich habe mit WD bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und die Red ist auch noch für NAS, also 24/7 Betrieb, optimiert. Im alten Server waren 2TB extern + 300GB intern also war auch die Größe recht schnell gefunden.
Die SSD im Server war dann mehr eine "ach was solls" Entscheidung. Es ist jetzt nicht so, dass sie sehr teuer ist aber notwendig ist sie auch nicht unbedingt. Sie hilft eventuell etwas mit den Stromverbrauch zu senken weil die HDD in den Stromsparmodus gehen kann wenn das OS auf der SSD liegt, rechnen wird sich das aber vermutlich nie. In Wahrheit ging es mir hier eher darum die Performance vom Desktop, der natürlich das OS auf einer SSD hat, auch am Server zu haben. Wie gesagt - notwendig ist das überhaupt nicht denn eigentlich läuft dort nichts was den Durchsatz brauchen würde. Dennoch macht es Spaß wenn der Server in 2 Sekunden bootet und auch IO-lastige Aktionen ohne die sonst üblichen Verzögerungen fertig werden ;)
Ähnlich ist es mit den 8GB RAM. In einem Arch Linux Home-Server 8GB zu verbauen ist schon fast lächerlich denn das OS verwendet davon nicht mehr als 500-800MB. Dennoch Linux nimmt sich was es bekommen kann als Puffer und hilfts nicht so schadet es auch nicht. Der wirklich belegte RAM ist laut top bisher nie über die 800 MB gegangen aber aufgefüllt wurden die 8GB schon. Samba, lighttp usw nehmen sich schon was da ist. Wenn man es sonst nicht braucht kompiliert man eben irgendwas in der RAM-Disk oder nimmt sie zum Entpacken.
Das Gehäuse hat mir optisch ganz gut gefallen und es ist recht durchdacht. Es ist auch nach dem Einbau aller Komponenten noch genug Platz. Den Seitenlüfter habe ich raus geworfen und den den Frontlüfter gegen den Noctua ersetzt. In Kombination mit dem Noctua CPU-Lüfter ist das Ganze nicht zu hören.
Wer sich jetzt noch wundert warum ich für so einen doch eher "kleinen" Rechner ein 450W Netzteil verbaue, der soll man einen Blick auf die Details davon werfen. Es ist ein 80 Plus Gold Netzteil und das bedeutet beste Effizienz auch schon bei schwacher Last. Dieses spezielle Model verhält sich so, dass es den Lüfter überhaupt nicht startet wenn es nicht sein muss. In meinem Build ist es daher ein passives Netzteil aber wenn es irgendwo mal notwendig wäre könnte es auch aktiv kühlen. Wichtig war mir auch das modulare Kabelmanagement damit ich nicht Unmengen an Kabeln irgendwo im Gehäuse unterbringen muss die nur den Luftstrom behindern.
Soviel zur Hardware. Die Software war grundsätzlich klar: Arch Linux
Wer diese Distribution nicht kennt dem möchte ich auf mein Arch Review hinweisen. Kurz gesagt Arch ist wunderbar kompakt, topaktuell und schnell. Nebenher fördertes noch das KnowHow denn man muss wissen was man tut.
Ich habe bei diesem Setup den Apache gegen lighttp ersetzt. Apache ist ja ein super Webserver, keine Frage, aber für meine Anwendung ist er viel zu viel. Klar kann man alle Module raus werfen bzw. abdrehen aber man kann auch gleich in Richtung Leichtgewicht gehen und das habe ich versucht. Die Config ist anders aber da ist keine magic dabei und wenn mans mal gemacht hat ist er einfach nur schnell und braucht dabei fast keine Ressourcen. Es ist jetzt nicht so als hätte der Server zu wenig Power aber ich wollte lighttp auch mal ausprobieren und ich bin sehr happy damit.
Ansonsten hat sich eigentlich in der Software nichts zum Vorgänger geändert. Ok der neue Server hat Gummiboot als Bootloader weil UEFI und nicht mehr GRUB aber das ist auch nur ein Detail. Mein erster UEFI Setup war ein Kampf aber wenn man das schon mal gemacht hat und nicht auf Windows auch noch achten muss, ist UEFI wirklich eine feine Sache.
Ich bin absolut zufrieden mit dem Build denn alles was ich wollte habe ich damit erreicht!
Er ist flüsterleise - ich meine wirklich leise, nicht leise in der Art, dass man ihn nicht hört wenn man auf der anderen Seite des Raums ist und Radio läuft, sondern man hört ihn auch fast nicht wenn man daneben sitzt und der Raum ansonsten still ist. Ein leichtes Geräusch von bewegter Luft und gelegentlich die Platte aber das wars dann auch schon. Er ist schnell - ein mandb update geht zack zack und ich bekomme ihn im normalen Gebrauch nicht mal auf Lastspitzen von 50%. Klar kann ich ihn auslasten wenn ich will aber das normale Zeug schafft das nicht.
Man kann so einen Server sicher billiger bauen und man könnte den so wohl auch problemlos als Desktop nutzen (evtl. noch ne Graka rein wenns etwas mehr sein soll) aber ich bin happy und hoffe auf viele Jahre treue und ruhige Dienste!
Nachtrag
Habe mich wohl zu früh gefreut. Irgend etwas sorgt für korrupte Files und ich habe die Ursache bisher nicht festmachen können. Die Disks schauen auch nach mehrfachen badblock checks absolut sauber aus. Aktuell vermute ich ein RAM Problem aber ich kann es noch nicht fest machen weil memtest noch läuft. Mal schauen was da schuld ist :/
Nachtrag 2
Memtest hat nicht wirklich etwas gebracht aber ich habe trotzdem mal die RAM Module gegen welche aus meinem PC ersetzt. Das sind eigentlich die selben nur nicht low profile also sollte in Punkto Kompatibilität kein Problem auftreten. Wie auch immer mit diesen Modulen sind die Fehler sofort verschwunden!
Blöde Sache aber immerhin konnte ich isolieren wo der Fehler her kam und Amazon ist ja zum Glück super wenn es mal Troubles mit irgend einem Teil gibt.
Der hat jetzt 4-5 Jahre brav gearbeitet aber nun ist er einfach fertig. Ich habe ihn immer wieder gesaugt um den Staub heraus zu bekommen und die Temperatur niedrig zu halten aber es half nichts mehr. In letzter Zeit lief er im Idle bei um die 80°C und entsprechend laut waren auch die kleinen Lüfter mit ihrem hochfrequenten Pfeifen das schon fast schwierig zu übertönen wurde.
Kurz gesagt es war Zeit für etwas Neues!
Ich habe lange herum überlegt ob ich FreeNAS drauf packe und das ganze Ding wirklich viel mehr in Richtung NAS ausrichte oder doch volles Linux fahre. Im Endeffekt war für mich dann klar, dass ich ein volles Linux möchte. Klar fahren die NAS Boxen alle Linux aber eben irgendwelche speziellen Anpassungen. Da nehm ich doch gleich Arch Linux und kann machen was auch immer mir gerade einfällt!
Ich habe mir den Server selber zusammen gestellt weil ich dann genau das drinnen habe was ich will. Meiner Erfahrung nach kauft man bei Elektronik und speziell im Computerbereich immer teurer wenn man billig kauft. Entweder passt die Leistung nicht oder die Qualität leidet und darum bin ich da sehr strikt bei der Auswahl der Komponenten. Intel CPU, ASUS Mainboard, Noctua bei den Lüftern und Corsair bei so ziemlich allem anderen.
Ich wollte den Server nicht zu groß haben aber eben doch sinnvolle Komponenten verbauen. Mein Ansatz war daher den Mini-ITX Formfaktor zu nehmen. Ganz klein wollte ich dann aber auch wieder nicht da die Komponenten Luft bekommen sollen und wenn ich mal möchte, soll auch noch etwas Raum für Erweiterungen sein.
Nach langem herumsuchen ist dann diese Komponentenliste heraus gekommen:
Intel Core i3-4130T (Amazon)
Asus H81I-PLUS (Amazon)
Corsair RM Series 450Watt (Amazon)
Corsair Vengeance Schwarz 8GB (Amazon)
Corsair LS CSSD-F60GB (Amazon)
Western Digital Red 3TB (Amazon)
Cooler Master Elite 130 (Amazon)
Noctua NH-L9i CPU-Kühler (Amazon)
Noctua NF-S12A PWM (Amazon)
Für den i3 habe ich mich entschlossen weil ich mit den Atom Prozessoren immer wieder längere Zeiten mit voll ausgelasteter CPU erlebt habe. Der i3 hat da schon um einiges Mehr Kraft dahinter und auch ein ganz anderes Chipdesign wodurch die Zeiten mit voller Auslastung viel kürzer ausfallen. Ob sich das dann wirklich mit dem höheren Basisstromverbrauch gegenrechnet ist schwer zu sagen. In Wahrheit ist es mir aber auch eher egal denn ich warte doch recht ungerne auf den Server und das rechtfertigt die stärkere CPU für mich. Dieses Modell hat eine TDP von 35 Watt was auch noch recht niedrig ist.
Beim Mainboard habe ich bedeutend länger überlegt und mich letztendlich für das kleinere Asus entschieden. Der primäre Punkt dabei war die Entscheidung kein Raid zu fahren und damit benötige ich nicht mehr als 2 SATA3 Ports. Raid ist für mich immer so eine Sache. Für den Server wäre nur ein Raid für Redundanz in Frage gekommen und da auch nur Raid 1 denn wenn schon redundant dann wirklich. Der Punkt ist nur, dass ich auf dem Server nur sehr wenige Daten habe die wirklich weh tun würden wenn sie weg sind.Ich nutze generell externe Platten sowohl für den wirklichen Datenspeicher als auch den Backup und die werden immer wieder über Docking Stations aktualisiert die über eSATA am Rechner hängen. Die Daten am Server sind also nicht "Langzeit" gespeichert sondern nur im Durchlauf oder dort abgelegt um sie immer online zur Verfügung zu haben - etwa Musik. Ich bin bei den Backups recht selektiv - ich sichere zwar doppelt auf externe, nicht immer eingeschaltete Festplatten aber ich sichere nur das was mir wirklich weh tun würde wenn es weg ist. Von meinen 6TB externen Datenspeicher sind gerade mal 2 TB wirklich gesichert. Der Rest ... nun ja wenn die Dinge weg sind ist das zwar doof aber kein Beinbruch. Meine Form von sauber machen. Wirklich passiert ist bisher nichts weil ich schon darauf achte die SMART Daten immer wieder auszulesen und zu prüfen wie es der Disk geht.

Ich habe mich also gegen den Raid entschieden und damit sind einige Mainboards mit mehr schnellen SATA Ports ausgefallen. Man muss ja nicht mit Gewalt teuer kaufen :D Die 3TB WD Red war dann irgendwie die logische Wahl. Ich habe mit WD bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und die Red ist auch noch für NAS, also 24/7 Betrieb, optimiert. Im alten Server waren 2TB extern + 300GB intern also war auch die Größe recht schnell gefunden.
Die SSD im Server war dann mehr eine "ach was solls" Entscheidung. Es ist jetzt nicht so, dass sie sehr teuer ist aber notwendig ist sie auch nicht unbedingt. Sie hilft eventuell etwas mit den Stromverbrauch zu senken weil die HDD in den Stromsparmodus gehen kann wenn das OS auf der SSD liegt, rechnen wird sich das aber vermutlich nie. In Wahrheit ging es mir hier eher darum die Performance vom Desktop, der natürlich das OS auf einer SSD hat, auch am Server zu haben. Wie gesagt - notwendig ist das überhaupt nicht denn eigentlich läuft dort nichts was den Durchsatz brauchen würde. Dennoch macht es Spaß wenn der Server in 2 Sekunden bootet und auch IO-lastige Aktionen ohne die sonst üblichen Verzögerungen fertig werden ;)Ähnlich ist es mit den 8GB RAM. In einem Arch Linux Home-Server 8GB zu verbauen ist schon fast lächerlich denn das OS verwendet davon nicht mehr als 500-800MB. Dennoch Linux nimmt sich was es bekommen kann als Puffer und hilfts nicht so schadet es auch nicht. Der wirklich belegte RAM ist laut top bisher nie über die 800 MB gegangen aber aufgefüllt wurden die 8GB schon. Samba, lighttp usw nehmen sich schon was da ist. Wenn man es sonst nicht braucht kompiliert man eben irgendwas in der RAM-Disk oder nimmt sie zum Entpacken.
Das Gehäuse hat mir optisch ganz gut gefallen und es ist recht durchdacht. Es ist auch nach dem Einbau aller Komponenten noch genug Platz. Den Seitenlüfter habe ich raus geworfen und den den Frontlüfter gegen den Noctua ersetzt. In Kombination mit dem Noctua CPU-Lüfter ist das Ganze nicht zu hören.
Wer sich jetzt noch wundert warum ich für so einen doch eher "kleinen" Rechner ein 450W Netzteil verbaue, der soll man einen Blick auf die Details davon werfen. Es ist ein 80 Plus Gold Netzteil und das bedeutet beste Effizienz auch schon bei schwacher Last. Dieses spezielle Model verhält sich so, dass es den Lüfter überhaupt nicht startet wenn es nicht sein muss. In meinem Build ist es daher ein passives Netzteil aber wenn es irgendwo mal notwendig wäre könnte es auch aktiv kühlen. Wichtig war mir auch das modulare Kabelmanagement damit ich nicht Unmengen an Kabeln irgendwo im Gehäuse unterbringen muss die nur den Luftstrom behindern.
Soviel zur Hardware. Die Software war grundsätzlich klar: Arch Linux
Wer diese Distribution nicht kennt dem möchte ich auf mein Arch Review hinweisen. Kurz gesagt Arch ist wunderbar kompakt, topaktuell und schnell. Nebenher fördertes noch das KnowHow denn man muss wissen was man tut.
Ich habe bei diesem Setup den Apache gegen lighttp ersetzt. Apache ist ja ein super Webserver, keine Frage, aber für meine Anwendung ist er viel zu viel. Klar kann man alle Module raus werfen bzw. abdrehen aber man kann auch gleich in Richtung Leichtgewicht gehen und das habe ich versucht. Die Config ist anders aber da ist keine magic dabei und wenn mans mal gemacht hat ist er einfach nur schnell und braucht dabei fast keine Ressourcen. Es ist jetzt nicht so als hätte der Server zu wenig Power aber ich wollte lighttp auch mal ausprobieren und ich bin sehr happy damit.
Ansonsten hat sich eigentlich in der Software nichts zum Vorgänger geändert. Ok der neue Server hat Gummiboot als Bootloader weil UEFI und nicht mehr GRUB aber das ist auch nur ein Detail. Mein erster UEFI Setup war ein Kampf aber wenn man das schon mal gemacht hat und nicht auf Windows auch noch achten muss, ist UEFI wirklich eine feine Sache.
Ich bin absolut zufrieden mit dem Build denn alles was ich wollte habe ich damit erreicht!
Er ist flüsterleise - ich meine wirklich leise, nicht leise in der Art, dass man ihn nicht hört wenn man auf der anderen Seite des Raums ist und Radio läuft, sondern man hört ihn auch fast nicht wenn man daneben sitzt und der Raum ansonsten still ist. Ein leichtes Geräusch von bewegter Luft und gelegentlich die Platte aber das wars dann auch schon. Er ist schnell - ein mandb update geht zack zack und ich bekomme ihn im normalen Gebrauch nicht mal auf Lastspitzen von 50%. Klar kann ich ihn auslasten wenn ich will aber das normale Zeug schafft das nicht.
Man kann so einen Server sicher billiger bauen und man könnte den so wohl auch problemlos als Desktop nutzen (evtl. noch ne Graka rein wenns etwas mehr sein soll) aber ich bin happy und hoffe auf viele Jahre treue und ruhige Dienste!
Nachtrag
Habe mich wohl zu früh gefreut. Irgend etwas sorgt für korrupte Files und ich habe die Ursache bisher nicht festmachen können. Die Disks schauen auch nach mehrfachen badblock checks absolut sauber aus. Aktuell vermute ich ein RAM Problem aber ich kann es noch nicht fest machen weil memtest noch läuft. Mal schauen was da schuld ist :/
Nachtrag 2
Memtest hat nicht wirklich etwas gebracht aber ich habe trotzdem mal die RAM Module gegen welche aus meinem PC ersetzt. Das sind eigentlich die selben nur nicht low profile also sollte in Punkto Kompatibilität kein Problem auftreten. Wie auch immer mit diesen Modulen sind die Fehler sofort verschwunden!
Blöde Sache aber immerhin konnte ich isolieren wo der Fehler her kam und Amazon ist ja zum Glück super wenn es mal Troubles mit irgend einem Teil gibt.
Samstag, 4. Januar 2014
Parrot Zik - Review
Nachdem meine Sennheiser M400 eingegangen sind, brauchte ich neue Kopfhörer. Bisher war immer Sennheiser meine Wahl aber nachdem die M400 schon bei mehreren Leuten mit genau dem gleichen Fehler nach etwa 2 Jahren eingegangen sind, wollte ich nicht wieder Geld für ein Produkt mit befristeter Lebenszeit kaufen.
Entschieden habe ich mich dann für die Parrot Zik (Amazon)
Zugegeben, billig sind sie nicht gerade aber wenn man sie mal am Kopf hatte gibt man sie nicht mehr her!
Der Zik ist ein Bluetooth Kopfhörer aber es gibt auch 3,5 Klinke Kabel um weiter zu hören wenn der Akku leer ist. Dabei ist er aber natürlich nur noch ein passiv Kopfhörer. Wenn er über Bluetooth läuft kommt noch ein sehr guter DSP und active Noise Reduction dazu.
Die Bedienung ist genial. Man hat keine Knöpfe um lauter oder weiter zu schalten, man wischt einfach über den rechten Hörer. Gestensteuerung im Kopfhörer ... wirklich nett. Nimmt man die Kopfhörer vom Ohr wird die Musik automatisch pausiert und spielt weiter sobald man sie aufsetzt.
Mit einer App kann man den gesamten Kopfhörer fein-tunen. Die App gibt es für Android und iOS. Man bekommt damit den Akkustand, kann den Equilizer im Kopfhörer bedienen, Noice Cancelation abdrehen und den Raumklang anpassen. Man kann über die App und die Bluetooth Verbindung vom Telefon aus sogar ein Firmware Upgrade der Kopfhörer machen. Klingt komisch auf einem Kopfhörer ein Firmware Update zu machen aber der Zik tut eben schon ziemlich einiges über die Software und da macht das absolut Sinn. Bei mir war beim 1. Verbinden gleich die Meldung über das Firmware Update da :)
Das Verbinden geht mit dem Nexus 4 über NFC. Man legt nur das Telefon an den Kopfhörer und schon wird er verbunden. Man kann natürlich auch manuell Verbinden aber wenn NFC geht ist das schon nett.
Hier gibt es ein kleines Mako. Der Zik lässt sich nur mit einem Gerät pairen. Ist für mich völlig unproblematisch aber man sollte es dennoch erwähnen.
Soviel mal zur Technik - mehr technische Details findet ihr auf der Seite von Parrot.
Nun kommen wir zum wichtigen Teil - wie klingt er?
Durch die vielen Optionen kann man den Parrot Zik sehr stark anpassen um den für sich gewünschten Sound zu bekommen. Das ist natürlich gar nicht so einfach denn unterschiedliche Genres benötigen eigentlich unterschiedliche Settings. Worauf ich hinaus will ist, dass der Klang so gut ist, dass man jede kleine Veränderung hört. Ein schlechtes MP3 kann man natürlich auch mit den besten Settings nicht gut machen denn die Kopfhörer decken das sofort auf. Hat man gute Quellen so ist es ein Vergnügen.
Ich muss hier aber auch sagen, dass ein HIFI Kopfhörer für zuhause um den Preis dann trotzdem noch feiner. Für einen kabellosen Kopfhörer sind sie aber, meiner Meinung nach, Spitze oder zumindest sehr sehr weit oben angesiedelt.
Die Zik sind meine ersten eigenen Kopfhörer mit Active Noise Cancellation. Ich habe schon ein paar Mal günstigere Modelle ausprobiert aber die Wirkung war doch recht eingeschränkt. Mit den Zik ist das ein ganz neues Erlebnis. Die Kopfhörer sind ohnehin auch passiv schon gut gedämmt aber sobald man beim Musikhören ANC aktiviert, hört man außer der Musik einfach nichts mehr. Bei Sprechtest mit meiner Freundin bei Zimmerlautstärke war es fast witzig. Man sieht die Lippen bewegen aber hört absolut nichts :D Wenn man Öffis benutzt ist das einfach nur Hammer! Ruhe und Frieden am Morgen.
Die Schallisolation nach außen ist auch gut. Bei normaler Lautstärke hört man nichts nach außen, dreht man lauter so muss man zumindest nahe dran sein um etwas zu hören. Ich habe schon geschlossene Kopfhörer gehört die hier deutlich schlechter abschnitten.
Der Tragekomfort ist trotz der Größe sehr gut. Man spürt schon, dass man sie trägt aber sie schauen schwerer aus als sie wirklich sind. Auf den Ohren drückt nichts und auch wenn man eine Brille hat, werden einem die Bügel nicht in den Kopf gepresst. Für den normalen Gebrauch halten sie auf jeden Fall gut genug am Kopf, vermutlich auch noch beim Laufen.
Der Bügel ist eigentlich recht gut und auch weich gepolstert, dennoch kommt er mir am Kopf etwas hart vor. Das Kann an meiner Kopfform liegen aber das ist mein einziger Kritikpunkt. Das kann man besser machen aber da war dann wohl auch der Design Faktor mit im Spiel.
Für mich sind die Parrot Zik eine neue Liga. Die Sennheiser waren gut, solange sie gingen, aber der Parrot ist doch noch mal um ein gutes Stück besser. Klanglich ist er spitze und was die Bedienung angeht wegweisend. Für mich ist er damit den Preis absolut wert und ich würde ihn wieder kaufen.
Ich bin mittlerweile ein paar mal auch länger Strecken mit den Zik unterwegs gewesen (Zug) und man spürt sie eigentlich fast nicht. Das Gewicht fällt recht schnell nicht mehr auf und nachdem die Polster am Ohr wirklich angenehm sind, vergisst man darauf. Die Polsterung am Bügel fällt, wenn man mal die richtige Einstellung gefunden hat, auch nicht mehr negativ auf.
Die Akkulaufzeit ist grundsätzlich für mich ausreichend und ich komme für meinen Weg von und zur Arbeit eine Woche aus, fahre ich zwischendurch aber mal weg, muss ich laden. Also völlig ausreichend aber nicht überragend. Wenn man Noise Cancellation abdreht, würden sie länger halten aber der Klang ist mit doch noch mal besser.
Mein Fazit bleibt aufrecht ... die Dinger sind Hammer!
Das Verbinden geht mit dem Nexus 4 über NFC. Man legt nur das Telefon an den Kopfhörer und schon wird er verbunden. Man kann natürlich auch manuell Verbinden aber wenn NFC geht ist das schon nett.
Hier gibt es ein kleines Mako. Der Zik lässt sich nur mit einem Gerät pairen. Ist für mich völlig unproblematisch aber man sollte es dennoch erwähnen.
Soviel mal zur Technik - mehr technische Details findet ihr auf der Seite von Parrot.
Nun kommen wir zum wichtigen Teil - wie klingt er?
Durch die vielen Optionen kann man den Parrot Zik sehr stark anpassen um den für sich gewünschten Sound zu bekommen. Das ist natürlich gar nicht so einfach denn unterschiedliche Genres benötigen eigentlich unterschiedliche Settings. Worauf ich hinaus will ist, dass der Klang so gut ist, dass man jede kleine Veränderung hört. Ein schlechtes MP3 kann man natürlich auch mit den besten Settings nicht gut machen denn die Kopfhörer decken das sofort auf. Hat man gute Quellen so ist es ein Vergnügen.
Ich muss hier aber auch sagen, dass ein HIFI Kopfhörer für zuhause um den Preis dann trotzdem noch feiner. Für einen kabellosen Kopfhörer sind sie aber, meiner Meinung nach, Spitze oder zumindest sehr sehr weit oben angesiedelt.
Die Zik sind meine ersten eigenen Kopfhörer mit Active Noise Cancellation. Ich habe schon ein paar Mal günstigere Modelle ausprobiert aber die Wirkung war doch recht eingeschränkt. Mit den Zik ist das ein ganz neues Erlebnis. Die Kopfhörer sind ohnehin auch passiv schon gut gedämmt aber sobald man beim Musikhören ANC aktiviert, hört man außer der Musik einfach nichts mehr. Bei Sprechtest mit meiner Freundin bei Zimmerlautstärke war es fast witzig. Man sieht die Lippen bewegen aber hört absolut nichts :D Wenn man Öffis benutzt ist das einfach nur Hammer! Ruhe und Frieden am Morgen.
Die Schallisolation nach außen ist auch gut. Bei normaler Lautstärke hört man nichts nach außen, dreht man lauter so muss man zumindest nahe dran sein um etwas zu hören. Ich habe schon geschlossene Kopfhörer gehört die hier deutlich schlechter abschnitten.
Der Tragekomfort ist trotz der Größe sehr gut. Man spürt schon, dass man sie trägt aber sie schauen schwerer aus als sie wirklich sind. Auf den Ohren drückt nichts und auch wenn man eine Brille hat, werden einem die Bügel nicht in den Kopf gepresst. Für den normalen Gebrauch halten sie auf jeden Fall gut genug am Kopf, vermutlich auch noch beim Laufen.
Der Bügel ist eigentlich recht gut und auch weich gepolstert, dennoch kommt er mir am Kopf etwas hart vor. Das Kann an meiner Kopfform liegen aber das ist mein einziger Kritikpunkt. Das kann man besser machen aber da war dann wohl auch der Design Faktor mit im Spiel.
Für mich sind die Parrot Zik eine neue Liga. Die Sennheiser waren gut, solange sie gingen, aber der Parrot ist doch noch mal um ein gutes Stück besser. Klanglich ist er spitze und was die Bedienung angeht wegweisend. Für mich ist er damit den Preis absolut wert und ich würde ihn wieder kaufen.
Nachtrag nach etwa einem Monat Nutzung
Man glaubt kaum wie schnell man sich an Noise Cancellation gewöhnt. Man geht auf der Straße und nimmt mal kurz die Kopfhörer ab - wow ist die Welt laut :D Man bekommt das gar nicht mehr wirklich mit. Es ist jetzt nicht so, dass man gar nichts mehr hört. Wenn ich an der Bushaltestelle stehe, höre ich schon die Autos aber eben sehr gedämpft und es geht um eine Haupteinfahrsstraße nach Linz. Früher habe ich die Musik lauter gedreht aber das ist mit den Zik nicht mehr nötig.Ich bin mittlerweile ein paar mal auch länger Strecken mit den Zik unterwegs gewesen (Zug) und man spürt sie eigentlich fast nicht. Das Gewicht fällt recht schnell nicht mehr auf und nachdem die Polster am Ohr wirklich angenehm sind, vergisst man darauf. Die Polsterung am Bügel fällt, wenn man mal die richtige Einstellung gefunden hat, auch nicht mehr negativ auf.
Die Akkulaufzeit ist grundsätzlich für mich ausreichend und ich komme für meinen Weg von und zur Arbeit eine Woche aus, fahre ich zwischendurch aber mal weg, muss ich laden. Also völlig ausreichend aber nicht überragend. Wenn man Noise Cancellation abdreht, würden sie länger halten aber der Klang ist mit doch noch mal besser.
Mein Fazit bleibt aufrecht ... die Dinger sind Hammer!
Montag, 12. August 2013
Review: Samsung NaviBot SR8980
Ich habe mir vor kurzem den Samsung NaviBot SR8980 zugelegt und möchte meine Erfahrungen mit dem Gerät nicht für mich behalten.
Ich habe schon einige Male über einen Staubsaugrobotter nachgedacht aber dann doch immer darauf verzichtet. Sobald einer gut geklungen hat, war er gleich mal in einer Preisdimension die völlig jenseits war. Zugegeben, auch dieser wird mit seinen ~500€ für sehr viele Leute über der Schmerzgrenze liegen aber ich wollte einfach nicht mehr staubsaugen und, noch wichtiger, ich wollte ihn einfach probieren. Ein Arbeitskollege hat sich das selbe Modell zugelegt und hat eigentlich sehr viel Gutes berichtet womit ich zu dem Punkt gekommen bin, dass ich es auch probiere.
Der Bot
Der Navibot SR8980 versucht sich an der Decke zu orientieren und so Bahnen zu planen in denen er den Raum abfährt. Das schafft er auch mit Dachschrägen sehr zuverlässig und ein zufälliges Herumfahren sieht man eigentlich überhaupt nicht.
Mit seinen 8 Zentimetern Höhe ist er doch relativ flach aber nachdem meine Möbel eigentlich alle bis zum Boden reichen oder nur 1-2cm Freiraum lassen ist das bei mir eher unerheblich.
Die Bürsten rechts und links schieben Staub in die Mitte damit er ihn mit der Bürste aufnehmen kann. Speziell in den Ecken ist das natürlich Gold wert.
Die Saugkraft ist natürlich nicht mit einem normalen Staubsauger vergleichbar. Er arbeitet generell mit einer drehenden Bürste und saugt auch etwas aber ein 1kW Motor kann natürlich deutlich mehr als der Kleine.
Sein Arbeitsumfeld
Meine Wohnung ist nicht gerade einfaches Gebiet für den Bot. Es ist recht verwinkelt und ich habe einen Langhaarkater. Stehen tut er bei mir im Schlafzimmer und er muss dann die gesamte Wohnung erwischen wobei der Kater gerne etwas Katzenstreu verteilt und sich Haarbüschel zusammenfinden. Ich würde sagen meine Wohnung ist sicher nicht als besonders leer oder einfaches Umfeld anzusehen.
Pro und Kontra
Ich bin recht happy mit dem Bot auch wenn es natürlich ein paar Kleinigkeiten gibt bei denen ich nicht 100% zufrieden bin. Ich denke in einer Punkteliste geht das am besten.
Pro
Ich musste in der Wohnung ein paar Kleinigkeiten anpassen damit er seinen Dienst ordentlich verrichten kann. Ich sehe das allerdings nicht als negativ an weil er eben kein Mensch, sondern ein relativ dummes Ding ist das sich anhand von ein paar Sensoren orientiert und dabei auch noch sauber machen muss.
Ich hatte zuvor meine Topfpalmen einfach am Boden stehen, nun stehen sie auf einem selber gebauten 10 cm hohen Regal. Es war vorher kein Problem aber damit kommt er eben auch zwischen oder besser gesagt unter die Blumentöpfe. Ich musste auch bei ein paar Heizkörpern etwas in die Trickkiste greifen da die ziemlich genau so hoch sind wie der Bot. Er passt gerade mal so darunter und zerkratzt sich dabei - theoretisch könnte man es lassen aber etwas Karton unten dran und das Thema ist gelöst.
Gerade Kabel sind sehr problematisch aber das war nur unterm Schreibtisch ein Problem - alle anderen Kabel sind bei mir sauber hinter den Sesselleisten verlegt.
Zwischen meiner Küche und meinem Vorzimmer gibt es einen Höhenunterschied von etwa 2.5cm und das schaffte er so nicht. Lösung war eine kleine Rampe die ich aus Hartschaumplatten zusammen gebastelt habe und die diese Steigung auf etwa 20cm Länge verteilt - das genügt.
Mein Durchlauf
Ich lasse ihn aktuell nicht automatisch fahren während ich nicht zuhause bin sondern mache ihm Platz. Hintergrund ist hauptsächlich das Katzenspielzeug und die Wasser-/Futterschüsseln. Wenn er an die Wasserschüsseln stößt hätte das Potential um ihn wirklich nass zu machen und das bekommt ihm sicher nicht gut. Außerdem würden einige Bereiche nicht ordentlich erreicht weil der Spieltunnel den Weg blockiert oder sonst irgendwas in der Art.
Bevor ich den Lauf starte räume ich also zuerst etwas zusammen und stelle auch noch die Sessel in der Küche auf den Tisch. Die Sessel müssten nicht unbedingt sein aber es macht dem Bot die Arbeit leichter und für mich ist es nur minimaler Aufwand. Ab dann lege ich die Füße hoch und lasse ihn arbeiten :)
Fazit
Perfekt ist er nicht aber er kann einem viel Arbeit abnehmen.
Wer sich einfach nur das Ding kaufen will und dann denkt das wars und ab sofort ist alles perfekt sauber, der muss wohl noch auf wirkliche Androiden warten die dann den Staubsauger für einen bedienen. Aufgrund der Bauart und den Vorgaben der Technik kann er nun mal nicht alles - z.B. saugen wie der übliche Staubsauger. Der Akku wäre dabei wohl in wenigen Minuten leer und dann hat man erst recht nichts gewonnen.
Ich kann den Bot ohne Gewissenbisse jedem empfehlen der bereit ist auch etwas dafür zu tun, dass er funktioniert. Klar man muss seine Kabel verstauen usw. aber dafür reduziert sich das Staubsaugen auf .... hmmm seit ich ihn habe noch nie aber ich schätze alle 1-2 Monate wird wohl trotzdem nötig sein. Das ist es mir auf jeden Fall Wert denn mit dem Kater müsste ich sonst alle 2 Tage Staubsaugen um es so sauber zu haben. Die Technik ist meiner Meinung nach definitiv an dem Punkt wo man sie getrost einsetzen kann.
Ich habe schon einige Male über einen Staubsaugrobotter nachgedacht aber dann doch immer darauf verzichtet. Sobald einer gut geklungen hat, war er gleich mal in einer Preisdimension die völlig jenseits war. Zugegeben, auch dieser wird mit seinen ~500€ für sehr viele Leute über der Schmerzgrenze liegen aber ich wollte einfach nicht mehr staubsaugen und, noch wichtiger, ich wollte ihn einfach probieren. Ein Arbeitskollege hat sich das selbe Modell zugelegt und hat eigentlich sehr viel Gutes berichtet womit ich zu dem Punkt gekommen bin, dass ich es auch probiere.
Der Bot
Der Navibot SR8980 versucht sich an der Decke zu orientieren und so Bahnen zu planen in denen er den Raum abfährt. Das schafft er auch mit Dachschrägen sehr zuverlässig und ein zufälliges Herumfahren sieht man eigentlich überhaupt nicht.Mit seinen 8 Zentimetern Höhe ist er doch relativ flach aber nachdem meine Möbel eigentlich alle bis zum Boden reichen oder nur 1-2cm Freiraum lassen ist das bei mir eher unerheblich.
Die Bürsten rechts und links schieben Staub in die Mitte damit er ihn mit der Bürste aufnehmen kann. Speziell in den Ecken ist das natürlich Gold wert.
Die Saugkraft ist natürlich nicht mit einem normalen Staubsauger vergleichbar. Er arbeitet generell mit einer drehenden Bürste und saugt auch etwas aber ein 1kW Motor kann natürlich deutlich mehr als der Kleine.
Sein Arbeitsumfeld
Meine Wohnung ist nicht gerade einfaches Gebiet für den Bot. Es ist recht verwinkelt und ich habe einen Langhaarkater. Stehen tut er bei mir im Schlafzimmer und er muss dann die gesamte Wohnung erwischen wobei der Kater gerne etwas Katzenstreu verteilt und sich Haarbüschel zusammenfinden. Ich würde sagen meine Wohnung ist sicher nicht als besonders leer oder einfaches Umfeld anzusehen.
Pro und Kontra
Ich bin recht happy mit dem Bot auch wenn es natürlich ein paar Kleinigkeiten gibt bei denen ich nicht 100% zufrieden bin. Ich denke in einer Punkteliste geht das am besten.
Pro
- Er arbeitet recht flott - für meine 70m² braucht er etwa eine halbe Stunde und ist dabei auch durchaus gründlich.
- Die Absaugstation leistet gute Arbeit und die Reinigung des Bots funktioniert sehr gut.
- Der Akku würde meine Wohnung wohl 2* aushalten und auch der Staubbehälter ist groß genug damit er nicht zwischendurch eine Pause machen müsste.
- Er bleibt, ein wenig Vorarbeit vorausgesetzt, nirgends hängen oder ruft um Hilfe.
Kontra
- Im Vorderrad drehen sich immer wieder Katzenhaare ein die man manuell entfernen muss.
- Manchmal bleiben Wollmäuse liegen was aber auch in der Beschreibung steht.
- Gelegentlich bleibt ein Bereich übrig der nicht abgefahren wurde.
Die Kontra-punkte möchte ich etwas genauer ansprechen denn das sind wohl die interessantesten.
Das Thema mit dem Vorderrad und den Katzenhaaren ist etwas lästig aber kein Beinbruch. Gerade die langen Haare sind eben ein Problem und ein drehendes Teil an einer dünnen Achse ist genau darauf anfällig. Ich reinige das üblicherweise mit einer spitzen Schere was relativ einfach funktioniert. Vermutlich bekommt man das Rad auch aus der Halterung aber mit zu viel Gewalt wollte ich nicht an die Sache gehen.
Die Wollmäuse bzw. Haarbüschel scheinen sich an den Rädern zu sammeln und wenn dann genug zusammen kommt oder eine Richtungswechsel ansteht, verliert er das. Ist für mich kein Drama da das nicht oft passiert sondern in einem gesamten Wohnungsdurchlauf 1-2 mal. Das hebt man dann einfach auf und gut ist.
Das mit den Bahnen die er nicht ganz abfährt ist schon etwas unangenehmer und klar auf die Software zurück zu führen. Das tritt dann auf wenn in der Bahn ein Gegenstand genau parallel zur geplanten Bahn steht und nicht gerade dick ist. In meinem Fall ist es mein Couchtisch der rechts und links im Endeffekt eine Platte mit etwa 5 cm Dicke darstellt. Je nachdem wie er den erwischt bleibt auf einer der beiden Seiten ein Bereich über den er nicht noch einmal abfährt. Eine Seite ist dabei kein Problem weil er sich in eine Seite um das Hindernis herum tastet aber dann seine Bahn hält wenn er auf der anderen Seite vorbei fährt. Ist nicht sehr tragisch weil er eh nicht wirklich 2 mal in exakt dem selben Winkel kommt aber es fällt einfach als Schwachpunkt auf.
Vorarbeiten
Ich musste in der Wohnung ein paar Kleinigkeiten anpassen damit er seinen Dienst ordentlich verrichten kann. Ich sehe das allerdings nicht als negativ an weil er eben kein Mensch, sondern ein relativ dummes Ding ist das sich anhand von ein paar Sensoren orientiert und dabei auch noch sauber machen muss.
Ich hatte zuvor meine Topfpalmen einfach am Boden stehen, nun stehen sie auf einem selber gebauten 10 cm hohen Regal. Es war vorher kein Problem aber damit kommt er eben auch zwischen oder besser gesagt unter die Blumentöpfe. Ich musste auch bei ein paar Heizkörpern etwas in die Trickkiste greifen da die ziemlich genau so hoch sind wie der Bot. Er passt gerade mal so darunter und zerkratzt sich dabei - theoretisch könnte man es lassen aber etwas Karton unten dran und das Thema ist gelöst.
Gerade Kabel sind sehr problematisch aber das war nur unterm Schreibtisch ein Problem - alle anderen Kabel sind bei mir sauber hinter den Sesselleisten verlegt.
Zwischen meiner Küche und meinem Vorzimmer gibt es einen Höhenunterschied von etwa 2.5cm und das schaffte er so nicht. Lösung war eine kleine Rampe die ich aus Hartschaumplatten zusammen gebastelt habe und die diese Steigung auf etwa 20cm Länge verteilt - das genügt.
Mein Durchlauf
Ich lasse ihn aktuell nicht automatisch fahren während ich nicht zuhause bin sondern mache ihm Platz. Hintergrund ist hauptsächlich das Katzenspielzeug und die Wasser-/Futterschüsseln. Wenn er an die Wasserschüsseln stößt hätte das Potential um ihn wirklich nass zu machen und das bekommt ihm sicher nicht gut. Außerdem würden einige Bereiche nicht ordentlich erreicht weil der Spieltunnel den Weg blockiert oder sonst irgendwas in der Art.
Bevor ich den Lauf starte räume ich also zuerst etwas zusammen und stelle auch noch die Sessel in der Küche auf den Tisch. Die Sessel müssten nicht unbedingt sein aber es macht dem Bot die Arbeit leichter und für mich ist es nur minimaler Aufwand. Ab dann lege ich die Füße hoch und lasse ihn arbeiten :)
Fazit
Perfekt ist er nicht aber er kann einem viel Arbeit abnehmen.
Wer sich einfach nur das Ding kaufen will und dann denkt das wars und ab sofort ist alles perfekt sauber, der muss wohl noch auf wirkliche Androiden warten die dann den Staubsauger für einen bedienen. Aufgrund der Bauart und den Vorgaben der Technik kann er nun mal nicht alles - z.B. saugen wie der übliche Staubsauger. Der Akku wäre dabei wohl in wenigen Minuten leer und dann hat man erst recht nichts gewonnen.
Ich kann den Bot ohne Gewissenbisse jedem empfehlen der bereit ist auch etwas dafür zu tun, dass er funktioniert. Klar man muss seine Kabel verstauen usw. aber dafür reduziert sich das Staubsaugen auf .... hmmm seit ich ihn habe noch nie aber ich schätze alle 1-2 Monate wird wohl trotzdem nötig sein. Das ist es mir auf jeden Fall Wert denn mit dem Kater müsste ich sonst alle 2 Tage Staubsaugen um es so sauber zu haben. Die Technik ist meiner Meinung nach definitiv an dem Punkt wo man sie getrost einsetzen kann.
Labels:
Hardware,
Life and More,
Review
Standort:
Linz, Austria
Donnerstag, 7. Februar 2013
Nexus 4 Review
Es gibt ja bereits eine Menge von Reviews zum Nexus 4 und ich möchte auch hier technisch nicht viel dazu sagen. Die Fakten kann man an genügend Orten checken und es gibt ja auch schon eine Reihe an Reviews auf die ich hier kurz verzeigern möchte:
http://www.google.com/nexus/4/
http://techcrunch.com/2012/11/02/nexus-4-review-not-exactly-perfect-but-close-enough-for-me/
http://www.theverge.com/2012/11/2/3589280/google-nexus-4-review
Auch nachdem damit technisch gesehen mal alles geklärt ist möchte ich meine persönlichen Eindrücke schildern und auch meine Anpassungen. Ich habe ja bereits vorher auf meinem Nexus S Cyanogen verwendet und war daher Android 4.2.1 bereits gewohnt. Ich hatte eigentlich schon von Anfang an den Plan auch am Nexus 4 den CM10.1 zu installieren einfach weil mir einige Funktionen ans Herz gewachsen sind und immer wieder neu für Root sorgen wenn ein Update kommt? Kann ohne gehen aber das potential besteht...
Ok mein Nexus ist am Montag gekommen und es hat so ungefähr 5 Stunden gedauert bis ich CM installiert habe. Der größte Teil dieser Zeit kam daher, dass ich in der Arbeit war.
Stock Android ist mittlerweile ja wirklich super aber es gibt da einige Dinge wo man einfach denkt "das gibts doch nicht". Bei mir waren es Kleinigkeiten die mir aber sofort aufgefallen sind:
http://www.google.com/nexus/4/
http://techcrunch.com/2012/11/02/nexus-4-review-not-exactly-perfect-but-close-enough-for-me/
http://www.theverge.com/2012/11/2/3589280/google-nexus-4-review
Auch nachdem damit technisch gesehen mal alles geklärt ist möchte ich meine persönlichen Eindrücke schildern und auch meine Anpassungen. Ich habe ja bereits vorher auf meinem Nexus S Cyanogen verwendet und war daher Android 4.2.1 bereits gewohnt. Ich hatte eigentlich schon von Anfang an den Plan auch am Nexus 4 den CM10.1 zu installieren einfach weil mir einige Funktionen ans Herz gewachsen sind und immer wieder neu für Root sorgen wenn ein Update kommt? Kann ohne gehen aber das potential besteht...
Ok mein Nexus ist am Montag gekommen und es hat so ungefähr 5 Stunden gedauert bis ich CM installiert habe. Der größte Teil dieser Zeit kam daher, dass ich in der Arbeit war.
Stock Android ist mittlerweile ja wirklich super aber es gibt da einige Dinge wo man einfach denkt "das gibts doch nicht". Bei mir waren es Kleinigkeiten die mir aber sofort aufgefallen sind:
- Das Quickmenu ist doch lächerlich in der Stock Variante
- Das Menü der letzten Anwendungen (lange am Home Button) hat keinen "close all" Button
- kein Popup für SMS
Ich gebe es zu - das sind Kleinigkeiten aber eben Funktionen die ich andauernd verwende. Darüber hinaus hat man in CM natürlich noch jede Menge zusätzliche Optionen zum Anpassen von so ziemlich allem was einem nur einfällt.
Das rooten und flashen geht mit einem Nexus natürlich wunderbar einfach. Rüber zu XDA eine Anleitung holen, Schritt für Schritt durchmachen, CM flashen und fertig ist die ganze Sache.
An diesem Punkt angekommen kommt dann schnell mal das Gefühl "ok neues Telefon aber eigentlich ist es nur schneller und größer" :D Nun ja das ist eben so wenn man auf das gewohnte Custom ROM wechselt und es ging mir ja um schneller und das größere Display ist auch fein.
Wenn ich gerade beim Thema schneller bin muss ich sagen der Sprung ist gewaltig! Das Nexus S war damals super aber es ist heute eben auch schon durchaus ein älteres Modell und eben nicht mehr up to date. Speziell bei aufwändigen Apps wie Ingress ist die Auswirkung enorm aber man merkt es auch bei allen anderen Aktionen - es ist einfach so ziemlich alles instant was mit Android 4.2.1 am Nexus S einfach nicht mehr der Fall war.
Die Wertigkeit und Verarbeitung des Nexus 4 ist tadellos und ich habe keinen Grund mich zu beklagen. Ich hatte ehrlich Angst wegen dem Glas aber mittlerweile habe ich es auch schon mal runter geworfen (nicht zu hoch) und das hat es ausgehalten. Ich hoffe das bleibt so - ich gehe zwar eh sorgsam damit um aber sowas passiert nun mal.
Wer darüber nachdenkt sich eines zu holen dem kann ich nur sagen man bekommt sehr viel Telefon für verdammt schmales Geld! Die Hardware für den Preis ist mehr als in Ordnung und wem Stock Android nicht alles bietet was man will der wird sicher bei den Custom ROMs fündig.
Sonntag, 6. Januar 2013
Mein Nexus 10 Review
Ende letzter Woche ist mein Nexus 10 angekommen und ich hatte einige Tage mich damit zu beschäftigen - jetzt ist es mal an der Zeit ein kleines Review zu schreiben.
Zuerst mal einige Fakten dazu:
Zuerst mal einige Fakten dazu:
- hergestellt von Samsung
- vertrieben von Google
- Specs im Detail
- Die Produktseite
- verkauft über den Play Store oder auch im Einzelhandel zu bekommen - siehe geizhals.at
- Android 4.1.2
- Preis ~400€ (play store) für das 16GB Modell
Ich habe das Tablet gemeinsam mit dem Nexus 4 bei fonmarkt.at nur minimal teurer als im play store bestellt - aktuell liegt der Preis dort wieder etwas höher. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten habe ich bisher aber nur das Tablet bekommen. Besser als gar nichts ist das auf jeden Fall mal.
Ich hatte zuvor schon länger vor mir ein Tablet zu besorgen aber die 10" waren mir zu teuer, das iPad nie eine Option und das Nexus 7 doch irgendwie zu klein. Ok ich gebe es zu - beim Nexus 7 habe ich schon sehr überlegt denn ein Nexus Tablet war immer die Idealvorstellung. Schlussendlich waren mir die 7" dann doch etwas zu klein weil ich es eben nicht dauernd mit mir herum schleppe.
Meine Anwendung war eigentlich klar und folgende Punkte waren mir wichtig:
- Android - ich sehe keine andere Option
- 10" weil es eben nicht extrem mobil sein muss und ich auf der Couch mehr tun will als mit dem Telefon
- Genug Power damit einem das Gesicht nicht einschläft
- Gesicherte Updates
Alle diese Dinge werden vom Nexus 10 ideal abgedeckt und dabei handelt es sich nur um das was ich mir gedacht habe bevor ich wirklich ein Tablet hatte. Ok in der Arbeit liegt ein iPad 2 neben mir (für diverse Usertests) aber damit bin ich nie warm geworden und ich dachte ich werde das Tablet nicht für sehr viel verwenden aber trotzdem haben will ;)
Die Realität nach den ersten paar Tagen mit dem Nexus 10 sieht eigentlich deutlich anders und besser aus. Das Surfen damit ist wirklich angenehm - kein zum Schreibtisch gehen oder mit dem alten Laptop herum hantieren mehr sondern einfach hin greifen, Chrome starten und schon ist man wieder fertig. Die Performance und Einfachheit verleitet direkt dazu alles sofort zu machen was einem gerade in den Sinn kommt (und irgendwas mit online zu tun hat :D)
Neben dem normalen Browsing usecase ist für mich G+ und Mails natürlich ein Thema und auch hier muss ich sagen super. Die G+ App ist ja am Telefon schon sehr angenehm, am Tablet ist sie ausgezeichnet. Auch die Mail Apps (Gmail und auch die normale E-Mail App) sind für Tablets optimiert und sind super zu verwenden. Auch der Kalender ist am Tablet dem Browser Kalender näher als dem kleinen am Telefon. Einzig beim Kalender vermisse ich die Möglichkeit für farbliche Kodierungen die man im Browser hat.
Ein Usecase mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe ist die Steuerung von YouTube auf dem WDTV Live über die Remote YouTube App. Man linkt dabei die YouTube App am WDTV mit der Anwendung und schon hat man seine Playlisten usw am Tablet zur Hand und kann als Ausgabescreen den Fernseher mit verbundenem Soundsystem wählen. Das ist mal richtig fein! Am iPad gibt es Air Play aber hier steuere ich einen unabhängigen Player und verbrauche dabei nur minimalen Akku am Tablet. Ich gebe aber durchaus zu, dass Airplay wirklich gut gelungen ist - auch wenn es für Android mittlerweile ähnliche Lösungen gibt.
Es gibt auch noch eine Fernbedienung für die WDTV Live aber die fühlt sich hochskaliert vom Telefondisplay auf 10 Zoll doch etwas seltsam an.
Was ich noch nicht erwähnt habe ist die Qualität des Displays. Laut Specs ist es das aktuell hochauflösendste am Markt - inwieweit man das noch sieht wage ich mal zu bezweifeln - dennoch ist es beeindruckend. Videos damit anzusehen ist richtig fein und auch Fotos von der DSLR schauen einfach super aus.
Wenn ich gerade bei der DSLR bin ... das DSLR Dashboard erlaubt die Steuerung von Nikon DSLRs über das Tablet. Man benötigt nur ein OTG Kabel welches schon sehr billig zu haben ist. Damit bekommt man dann über die USB Verbindung das Live View Bild aufs Tablet, kann Bilder kopieren und so weiter und so fort. Funktioniert mit der D7000 ohne irgendwelche Probleme oder aufwändige Konfiguration.
Noch kurz ein Wort zum Gaming. Die Performance ist super und man kann definitiv damit Spielen. Ich bin jetzt nicht der große Tabletgamer aber versucht habe ich es natürlich auch und bisher konnte ich auch bei aufwändigeren Spielen keine Ruckler feststellen.
Die Rückseite besteht, anders als beim iPad, aus Plastik. Wenn man die beiden gleichzeitig in die Hand nimmt erscheint das iPad in der Tat wertiger verarbeitet zu sein. In der Anwendung ist die Plastikrückseite des Nexus dennoch mein klarer Favorit gegenüber der Aluminiumrückseite. Der Grund dafür ist einfach - man kann das Nexus 10 beinahe senkrecht in einer Hand halten ohne, dass es einem aus der Hand rutscht - das iPad muss man wirklich festhalten.
Eine sehr angenehme Neuerung in Android 4.1.2 ist die Option mehrere Nutzerkonten einzurichten. In den Optionen fügt man einfach einen Nutzer hinzu und schon kann dieser seine eigenen Apps nutzen und auch eigene Kontoeinstellungen verwenden. Damit können mehrere User Ihre Mails checken, Social Media betreiben oder was auch immer machen ohne gleich jede Privatsphäre aufzugeben! Für mich eine der wichtigsten Neuerungen in 4.2.1 und aktuell ein wirklicher Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Mein Fazit bisher:
Wer bisher überlegt hat ob ein Tablet Sinn macht und wenn ja dann welches dem kann ich das Nexus 10 uneingeschränkt empfehlen. Um den Preis gibt es aktuell nichts besseres! Es macht fun und wozu man es verwenden kann fällt einem sowieso erst auf wenn man es hat ;)
Wenn mir noch etwas einfällt oder sich Kritikpunkte ergeben werde ich hier natürlich ein Update schreiben.
Freitag, 8. Juni 2012
Neuer Rechner ist fertig!
Wie hier schon angekündigt habe ich mir einen neuen Rechner bestellt und der ist mittlerweile fertig zusammengebaut und installiert. Die Hardwareliste habe ich in diesem Post schon geschrieben und werde sie nicht wiederholen.
Es ist schon eine Weile her seit ich zuletzt einen Rechner zusammen gebaut habe aber wenn man genau im Kopf hat was mann will führt daran kein Weg vorbei. Hat auch richtig Spaß gemacht und ich habe mir nicht mal weh getan - das Gehäuse bietet aber auch keine Chancen um sich zu verletzen.
Also erst mal alles auspacken und zurecht legen:
Die Gehäuselüfter und auch die original Lüfter des H100 habe ich vollständig gegen die dem jeweiligen Zweck angemessenen Noctua ausgetauscht. Nach dem Einbau sieht das dann so aus:
Und vollständig fertig aufgebaut sind wir dann hier:
Die Noctua Lüfter machen einen super Job, sind recht leise und das Lüftergeräusch ist generell nicht unangenehm. Nachdem ich im Kopf den Radiator des H100 verbaut habe ist das Gehäuse recht offen wodurch es nicht vollständig unhörbar ist aber dennoch, der gesamte Rechner ist für mein Empfinden leise genug!
Der H100 mit den beiden Noctua (NF-F12) läuft auf niedrigster Stufe und hält damit die CPU im Normalbetrieb um die 35 °C, unter Vollast wird es schon mehr nur habe ich das bisher noch nie für einen längeren Zeitraum geschafft ohne einen Benchmark zu bemühen.
Der Prozessor ist absolut ein Performance Monster und das Ding auszulasten eine Herausforderung. Einer meiner Problem-Usecases am alten Rechner war das RAW Konvertieren meiner Fotos was schon ziemlich lange gedauert hat. Ich habe leider keine exakten Werte mehr aber einige Sekunden pro Stück waren es schon. Mit diesem Rechner 0,27 Sekunden :D das macht Freude!
Man könnte sicher noch einiges mit Übertakten heraus holen aber wozu? Ich habe aktuell keinen Usecase der das Ding vollständig auslastet. Auch wenn ich mehrere VMs starte arbeitet er zwar unter Last aber die 100% habe ich noch nicht gesehen...
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings - 2 meiner Speichermodule wurden nicht erkannt. Das UEFI BIOS meldet für die beiden einen Fehler in jeder Bank. Naja was solls, geht zurück an Amazon und die neuen Riegel werden eben nächste Woche eingebaut. 16GB sind ja zumindest mal ein guter Einstieg ;)
Verdammtes UEFI
Ich kann gar nicht sagen was mich das Ding Nerven gekostet hat! Ubuntu aufsetzen überhaupt kein Problem. Einfach mit der alternativen Installer CD und schon wird grub-uefi verwendet. Man muss natürlich eine UEFI Partition anlegen aber das ist ja bekannt wenn man sich vorher informiert wie man das Setup macht.
Was mich Nerven ohne Ende gekostet hat war das Setup von Windows7! UEFI verwendet GPT und keine MBR Platten mehr nur kann das Win7 Setup erst auf GPT schreiben wenn das Setup im UEFI Modus gestartet wurde (und es muss Win7 x64 sein).
Sollte ja kein großes Thema sein ... jaja hab ich gedacht! Die Firmware des ASUS Sabertooth X79 bietet solange keine Möglichkeit die DVD im UEFI Modus zu starten bis man sich sein eigenes Setup Image gebaut hat das der erwarteten Struktur entspricht. Kann sein, dass meine Images einfach nicht auf UEFI ausgelegt sind aber das hat mich viel Zeit gekostet. Geholfen hat mir dann letztendlich dieser Link wo das Vorgehen beschrieben ist.
Sobald das Image so vorbereitet und im UEFI Modus gebootet wurde läuft das Setup wie gewohnt und alles ist shiny! Tja nachdem man die Lösung hat ist es immer ganz einfach und eh klar. Egal habe ich zumindest auch gleich einiges über UEFI gelernt bis ich das gefunden habe.
Mein Dual Boot funktionier nun so, dass ich beim Booten das Boot Menü aufrufe (F8 wie zu BIOS Zeiten) und den entsprechenden UEFI Boot Eintrag für mein gewünschtes OS auswähle. Ich muss sagen das ist eine sehr schöne Lösung und mindestens so angenehm wie die Auswahl aus Grub.
Desktops
Und auch noch paar Benchmark Werte von Cinebench:
Entropia Universe habe ich auch mal schnell angeworfen (Cry2 Engine) und jup höchste Auflösung geht ohne mit der Wimper zu zucken :) So soll das sein!
tl;tr
Neuer Rechner - geil!
Update:
Update:
Gestern ist der RAM Austausch von Amazon gekommen und nun ist der Rechner wirklich fertig - mit 32GB RAM. Wenn ich nicht gerade VMs anwerfe schaut die Speicherbelegung recht lustig aus :D
Labels:
Hardware,
Ubuntu 12.04 LTS,
UEFI,
Win7
Standort:
4020 Linz, Österreich
Mittwoch, 30. Mai 2012
Neuer Rechner bestellt!
Mein aktueller Rechner ist mittlerweile ordentlich in die Jahre gekommen - habe ich immerhin seit knapp 5 Jahren im Einsatz. Ich habe schon länger darüber nachgedacht und als mir vor einer Weile meine SSD eingegangen ist und ich aktuell auf einer doch recht langsamen Backup Platte fahre, habe ich mich durch gerungen gleich den wirklichen Schritt nach vorne zu machen und eine neue Maschine zusammen zu stellen.
Nachdem ich einige VMs betreibe ist RAM ein großes Thema. Meine Dev VM läuft mit 4GB RAM eher am unteren Ende dann sind da noch andere VMs die ich aktuell nicht guten Gewissens parallel starten kann.
Neben RAM brauche ich natürlich auch entsprechende Kapazität auf der CPU also zumindest Quad-Core. Nachdem der Rechner dann wieder einige Jahre genügen muss besser gleich Hexa-Core.
Leise soll das Ding dann auch noch sein da er ja im Wohnzimmer steht und ich von der Power eigentlich akustisch möglichst nichts mitbekommen will.
Da wird mir doch gleich klar, dass da eine Menge Geld liegen bleiben wird wenn alle Anforderungen erfüllt werden sollen. Ok soll so sein - mann gönnt sich ja sonst nichts ;)
Der Setup wird wie folgt aussehen:
Intel Core i7-3930K Prozessor
Asus Sabertooth X79
32GB Corsair Vengeance DDR3-RAM
Corsair AX Serie Netzteil 650W
Corsair Hydro H100
Corsair Force 3 120GB SSD
Corsair Obsidian midi-Tower 550D
Western Digital WD10EUCX 1TB
Sapphire Radeon HD 6850 Grafikkarte 2GB
Noctua Lüfter
Der Griff zu den nicht ganz billigen Corsair Komponenten soll sowohl für ein stabiles als auch ruhiges und zuverlässiges System sorgen. Noname ist sicher billiger aber ich hoffe auf perfektes Zusammenspiel. In das Gehäuse passt etwa der H100 Kühler perfekt und mit den Noctua Lüftern anstelle der originalen sollte das gesamte System nahezu unhörbar sein.
Auch die Grafikkarte ist als recht laufruhig bewertet und nachdem das Gehäuse vollständig gedämmt ist sollte auch die nicht wirklich hörbar sein.
Auf dieser Hardware wird dann Ubuntu als Main OS + eine kleines Dual Boot Windows fürs Zocken laufen. Unter Ubuntu werden dann die diversen VMs hochgezogen die nun problemlos auch auf 8GB RAM gesetzt werden können ohne den Parallelbetrieb zu stören.
Ich freue mich schon auf die Ausgabe von top :D
Nächste Woche werde ich dann den Fun haben diesen Rechenknecht zusammen zu bauen. Fotos und Bericht vom Zusammenbau werde ich dann natürlich auch liefern. Und dann ist mal Ruhe mit neuem Zeug kaufen! Dieser Einkauf hat das angepeilte Budget "minimal" gesprengt.
Update:
Rechner ist fertig!
Nachdem ich einige VMs betreibe ist RAM ein großes Thema. Meine Dev VM läuft mit 4GB RAM eher am unteren Ende dann sind da noch andere VMs die ich aktuell nicht guten Gewissens parallel starten kann.
Neben RAM brauche ich natürlich auch entsprechende Kapazität auf der CPU also zumindest Quad-Core. Nachdem der Rechner dann wieder einige Jahre genügen muss besser gleich Hexa-Core.
Leise soll das Ding dann auch noch sein da er ja im Wohnzimmer steht und ich von der Power eigentlich akustisch möglichst nichts mitbekommen will.
Da wird mir doch gleich klar, dass da eine Menge Geld liegen bleiben wird wenn alle Anforderungen erfüllt werden sollen. Ok soll so sein - mann gönnt sich ja sonst nichts ;)
Der Setup wird wie folgt aussehen:
Intel Core i7-3930K Prozessor
Asus Sabertooth X79
32GB Corsair Vengeance DDR3-RAM
Corsair AX Serie Netzteil 650W
Corsair Hydro H100
Corsair Force 3 120GB SSD
Corsair Obsidian midi-Tower 550D
Western Digital WD10EUCX 1TB
Sapphire Radeon HD 6850 Grafikkarte 2GB
Noctua Lüfter
Der Griff zu den nicht ganz billigen Corsair Komponenten soll sowohl für ein stabiles als auch ruhiges und zuverlässiges System sorgen. Noname ist sicher billiger aber ich hoffe auf perfektes Zusammenspiel. In das Gehäuse passt etwa der H100 Kühler perfekt und mit den Noctua Lüftern anstelle der originalen sollte das gesamte System nahezu unhörbar sein.
Auch die Grafikkarte ist als recht laufruhig bewertet und nachdem das Gehäuse vollständig gedämmt ist sollte auch die nicht wirklich hörbar sein.
Auf dieser Hardware wird dann Ubuntu als Main OS + eine kleines Dual Boot Windows fürs Zocken laufen. Unter Ubuntu werden dann die diversen VMs hochgezogen die nun problemlos auch auf 8GB RAM gesetzt werden können ohne den Parallelbetrieb zu stören.
Ich freue mich schon auf die Ausgabe von top :D
Nächste Woche werde ich dann den Fun haben diesen Rechenknecht zusammen zu bauen. Fotos und Bericht vom Zusammenbau werde ich dann natürlich auch liefern. Und dann ist mal Ruhe mit neuem Zeug kaufen! Dieser Einkauf hat das angepeilte Budget "minimal" gesprengt.
Update:
Rechner ist fertig!
Dienstag, 22. Mai 2012
The Leap
Die meisten haben vermutlich die Ankündigung von "The Leap" bereits gesehen. Wem das entgangen ist hier nochmal das Demo Video:
Mehr Infos und Preorder gibt es unter https://live.leapmotion.com/
Aktuell kann man Vorbestellungen für ~70$ + Versand abgeben was ich auch gleich gemacht habe. Die Idee ist super auch wenn für mich sicher das Keyboard und der Trackball nicht abgelöst wird aber dafür findet sich definitiv eine Anwendung!
Aktuell ist der Linux Support auf der Agenda aber noch nicht vollständig. Ich hoffe das wird recht zügig kommen nachdem ich ja unter Linux arbeite!
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